Ganz eigene Welt, manchmal etwas viel...
Ich habe viel gutes zu den Autorin gehört, kannte ihre anderen Bücher aber noch nicht und war sehr gespannt auf diese neue Reihe.
Das Cover gefällt mir gut, schöne bunte Farben und ein toller Farbschnitt, das passt meiner Meinung nach auch super zum indischen Einfluss in der Welt des Buches.
Der Anfang ist mitten in der Geschichte, erst werden die engsten Figuren um Zarya eingeführt und noch wenig zur Welt oder dem Magiesystem. Dieses entfaltet sich alles mit der Reise die Zarya auf sich nimmt und man lernt nach und nach mehr von der Welt, Figuren und dem Magiesystem kennen. Recht früh trifft man auch auf erste Monster bzw. Dämonen. Hier hatte ich leider ein paar Probleme beim Lesefluss muss ich sagen. Es werden insgesamt eine Menge Wesen eingeführt, die mir alle nicht bekannt waren, also vielleicht auch ganz neu ausgedacht und die Namen waren alle nicht einfach. Phasenweise erhielt man Beschreibungen und Informationen aber teilweise auch nicht. Ein Glossar hätte hier sicher geholfen, so wurde ich leider zu oft rausgerissen aus der Geschichte, da mir ein klares Bild der Szenen fehlte. Insgesamt wurde bei den Namen, Titeln, Nahrung, Kleidung immer wieder der indische Einfluss deutlich, was ich wirklich spannend fand und neu, was aber auch nicht immer einfach zu lesen war.
Der Schreibstil selbst war aber wirklich gut, abgesehen vom Stolpern über Begrifflichkeiten flog man wirklich gut durch die Kapitel.
Die Story enthielt wirklich viele Charaktere, was für eine lang angelegte Reihe auch passend ist, manche hätte ich mir fast jetzt schon mehr ausgebaut gewünscht. Zarya als Hauptfigur gefiel mir gut. Ihre innere Zerrissenheit und Entwicklung mehr und mehr aus sich heraus zu der eigentlich starken Frau die in ihr steckte fand ich toll, nur leider nicht an allen Stellen ganz konsistent.
Das Magiesystem war recht spannend, auch wenn ich bis zum Schluss nicht sicher bin, ob ich es komplett verstanden habe, bis auf die Besonderheit bei Zarya.
Was mir leider wirklich fehlte war der Romance-Anteil. Dafür dass ich von einer "Romantasy" ausging, habe ich hier eher eine Fantasystory bekommen. Anfangs gab es immer wieder Potential, ich dachte teilweise es würde ein Love-Triangle (was sich auch in der Leserunde in anderen Meinungen spiegelte ^^). Dann kristallisierte sich eine Beziehung etwas heraus, eine andere schloss sich später auch aus und dann gab es plötzlich diesen mysteriösen dritten, der allerdings völlig verwirrend handelte. Das hat mich leider gar nicht überzeugt und mir fehlte hier vor allem Gefühl! Auch die Anziehung, die ab und zu aus dem Nichts erwähnt wurde fühlte sich für mich konstruiert an und eher als müsse man leichte spice-Aspekte krampfhaft unterbringen (hier passte die Erklärung zu Zaryas-Ausgangslage gar nicht für mich zusammen mit ihren Vorerfahrungen). Das hätte die komplexe Welt und Geschichte wirklich nicht gebraucht.
Alles in allem hat es mich ganz gut unterhalten, ich würde es aber nicht uneingeschränkt empfehlen und bin auch nicht sicher, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde.
Das Cover gefällt mir gut, schöne bunte Farben und ein toller Farbschnitt, das passt meiner Meinung nach auch super zum indischen Einfluss in der Welt des Buches.
Der Anfang ist mitten in der Geschichte, erst werden die engsten Figuren um Zarya eingeführt und noch wenig zur Welt oder dem Magiesystem. Dieses entfaltet sich alles mit der Reise die Zarya auf sich nimmt und man lernt nach und nach mehr von der Welt, Figuren und dem Magiesystem kennen. Recht früh trifft man auch auf erste Monster bzw. Dämonen. Hier hatte ich leider ein paar Probleme beim Lesefluss muss ich sagen. Es werden insgesamt eine Menge Wesen eingeführt, die mir alle nicht bekannt waren, also vielleicht auch ganz neu ausgedacht und die Namen waren alle nicht einfach. Phasenweise erhielt man Beschreibungen und Informationen aber teilweise auch nicht. Ein Glossar hätte hier sicher geholfen, so wurde ich leider zu oft rausgerissen aus der Geschichte, da mir ein klares Bild der Szenen fehlte. Insgesamt wurde bei den Namen, Titeln, Nahrung, Kleidung immer wieder der indische Einfluss deutlich, was ich wirklich spannend fand und neu, was aber auch nicht immer einfach zu lesen war.
Der Schreibstil selbst war aber wirklich gut, abgesehen vom Stolpern über Begrifflichkeiten flog man wirklich gut durch die Kapitel.
Die Story enthielt wirklich viele Charaktere, was für eine lang angelegte Reihe auch passend ist, manche hätte ich mir fast jetzt schon mehr ausgebaut gewünscht. Zarya als Hauptfigur gefiel mir gut. Ihre innere Zerrissenheit und Entwicklung mehr und mehr aus sich heraus zu der eigentlich starken Frau die in ihr steckte fand ich toll, nur leider nicht an allen Stellen ganz konsistent.
Das Magiesystem war recht spannend, auch wenn ich bis zum Schluss nicht sicher bin, ob ich es komplett verstanden habe, bis auf die Besonderheit bei Zarya.
Was mir leider wirklich fehlte war der Romance-Anteil. Dafür dass ich von einer "Romantasy" ausging, habe ich hier eher eine Fantasystory bekommen. Anfangs gab es immer wieder Potential, ich dachte teilweise es würde ein Love-Triangle (was sich auch in der Leserunde in anderen Meinungen spiegelte ^^). Dann kristallisierte sich eine Beziehung etwas heraus, eine andere schloss sich später auch aus und dann gab es plötzlich diesen mysteriösen dritten, der allerdings völlig verwirrend handelte. Das hat mich leider gar nicht überzeugt und mir fehlte hier vor allem Gefühl! Auch die Anziehung, die ab und zu aus dem Nichts erwähnt wurde fühlte sich für mich konstruiert an und eher als müsse man leichte spice-Aspekte krampfhaft unterbringen (hier passte die Erklärung zu Zaryas-Ausgangslage gar nicht für mich zusammen mit ihren Vorerfahrungen). Das hätte die komplexe Welt und Geschichte wirklich nicht gebraucht.
Alles in allem hat es mich ganz gut unterhalten, ich würde es aber nicht uneingeschränkt empfehlen und bin auch nicht sicher, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde.