Tolle Romantasy
Der erste Band dieser Dilogie hat mich am Anfang direkt gepackt. In der Mitte der Handlung gab es für mich dann eine kleine Schwächephase: Die wiederholte Suche nach Verrätern am Hof zog sich etwas, und auch der eher Fund des Giftanschlags wirkte auf mich etwas konstruiert. Einige Wendungen waren vorhersehbar, andere hingegen konnten mich komplett überraschen. Vor allem das Ende hat es in sich – schockierend, intensiv und absolut mitreißend. Dieser Cliffhanger lässt einen staunend zurück und macht unglaublich neugierig auf die Fortsetzung.
Die Hauptcharaktere sind authentisch. Scarlet war mir sofort sympathisch: schlagfertig, mutig und unbeirrbar, wenn es um das geht, was ihr wichtig ist. Auch Ren ist ein spannender Charakter, dessen ausgeprägtes Pflichtgefühl – fast schon ein Märtyrersyndrom – ihn antreibt, sowohl für sein Königreich als auch für Scarlet alles zu geben. Die Dynamik zwischen den beiden hat mir sehr gefallen: ihre Anziehung ist intensiv und ihre Beziehung lebendig und mitreißend. Zwar fühlen sie sich recht schnell zueinander hingezogen, was mich persönlich nicht gestört hat – wer jedoch eine klassische Enemies-to-Lovers-Entwicklung erwartet, könnte hier etwas enttäuscht sein. Es gibt zwar hitzige Wortgefechte und es dauert, bis beide zu ihren Gefühlen stehen, doch die gegenseitige Faszination ist schon früh spürbar.
Der Schreibstil ist flüssig inf angenehm, das Wordbuilding gelungen und das magische Setting spannend. Die Nebencharaktere empfand ich als Bereicherung, ich hätte gerne mehr von ihnen erfahren – da steckt definitiv noch ungenutztes Potenzial.
Das Ende kam zwar etwas abrupt, war aber gleichzeitig genial umgesetzt und hinterlässt einen starken Eindruck.
Insgesamt ist die Geschichte vielleicht nicht völlig neuartig, aber durch ihre Umsetzung, die Charaktere und das packende Finale definitiv sehr unterhaltsam und absolut lesenswert.
Die Hauptcharaktere sind authentisch. Scarlet war mir sofort sympathisch: schlagfertig, mutig und unbeirrbar, wenn es um das geht, was ihr wichtig ist. Auch Ren ist ein spannender Charakter, dessen ausgeprägtes Pflichtgefühl – fast schon ein Märtyrersyndrom – ihn antreibt, sowohl für sein Königreich als auch für Scarlet alles zu geben. Die Dynamik zwischen den beiden hat mir sehr gefallen: ihre Anziehung ist intensiv und ihre Beziehung lebendig und mitreißend. Zwar fühlen sie sich recht schnell zueinander hingezogen, was mich persönlich nicht gestört hat – wer jedoch eine klassische Enemies-to-Lovers-Entwicklung erwartet, könnte hier etwas enttäuscht sein. Es gibt zwar hitzige Wortgefechte und es dauert, bis beide zu ihren Gefühlen stehen, doch die gegenseitige Faszination ist schon früh spürbar.
Der Schreibstil ist flüssig inf angenehm, das Wordbuilding gelungen und das magische Setting spannend. Die Nebencharaktere empfand ich als Bereicherung, ich hätte gerne mehr von ihnen erfahren – da steckt definitiv noch ungenutztes Potenzial.
Das Ende kam zwar etwas abrupt, war aber gleichzeitig genial umgesetzt und hinterlässt einen starken Eindruck.
Insgesamt ist die Geschichte vielleicht nicht völlig neuartig, aber durch ihre Umsetzung, die Charaktere und das packende Finale definitiv sehr unterhaltsam und absolut lesenswert.