Uhhh, schwieriger als gedacht…

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lesefunken Avatar

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Der Zeichenstil ist schön, keine Frage! Und irgendwie erkenne ich auch etwas tief gehendes darin. Trotzdem habe ich auch das Gefühl dieses Buch nicht ganz verstanden zu haben. Als hätte ich seine Bedeutung nicht gänzlich begriffen.
Die Geschichte beginnt mit Maya, die nach einer Party von Sehnsucht und Kummer geplagt wird und die Liebe ihres Lebens verloren hat. Was genau in dieser Nacht geschah erfährt man erst nicht. Stattdessen wacht Maya in einem fremden Zimmer auf, mit einer elektronischen Katze an ihrer Seite, die ihr ihre Fragen beantwortete. Tage verbringt sie in diesem Zimmer, bis sie gezwungen ist es zu verlassen und dabei auf weitere Jugendliche trifft, die alle einen auf ihre Weise trauern. Aber dann wird die Story immer abgefahrener. Seltsame Tiere begleiten die Teens und mit jedem Stockwerk eröffnet sich Maya und den anderen eine weitere Geschichte. Diese wurden zur besseren Unterscheidung coloriert, die Bilder des Heartbreak Hotels sind dagegen einfarbig. Das wurde wirklich gut gelöst. Lauras Rolle bei dem Ganzen gefiel mir dabei aber leider nicht. Das war mir dann doch alles ein Ticken zu seltsam.
So toll das Buch auch sein mag (wenn man es versteht), man muss sich auch auf dessen Geschichte einlassen können und eine gute Prise Übersinnliches abkönnen. Und ab 14 Jahren finde ich das Ganze schon sehr herausfordernd.