Der schnörkellose, kraftvolle Stil erschafft eine dichte Atmosphäre

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taabbuu Avatar

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Bereits die ersten Seiten von Heaven’s Gate entführen in eine wilde, aufgeheizte Welt aus Ozeanwellen, sengender Sonne und latenter Gefahr. Erzählt wird aus der Perspektive von Caruso, einem ehemaligen Profisurfer, der nun als Privatdetektiv auf einer philippinischen Insel lebt – abgeklärt, müde vom Leben, aber mit einem klaren inneren Kompass.

Gleich zu Beginn sorgt die Fahrt durch die tödliche Riesenwelle Heaven’s Gate für einen adrenalintreibenden Auftakt und zeigt, wie schmal hier der Grat zwischen Ekstase und Untergang ist. Als kurz darauf eine reiche Frau auftaucht, deren Sohn spurlos verschwunden ist, entwickelt sich die Geschichte zu einem düsteren Ermittlungsfall in einem exotischen, aber gefährlichen Umfeld.

Der schnörkellose, kraftvolle Stil erschafft eine dichte Atmosphäre, in der man Hitze, Salzluft und die innere Zerrissenheit der Hauptfigur beinahe greifen kann. Heaven’s Gate kündigt einen intensiven Thriller an, der weit über eine einfache Vermisstensuche hinausgeht.