Surfers Leid

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robertp Avatar

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Soeben habe ich gelernt, dass das Surfen einer Welle ähnlich einem Projekt angegangen werden muss. Jede Nuance wird bedacht, Risiken sollten im Vorfeld ausgeschlossen werden und niemals einem russischen Surfer das Leben retten, der versteht das falsch und will dich dafür töten.
Ein etwas heruntergekommener Ermittler betritt hier die Seiten eines Krimis. Caruso, deutsches Relikt auf der philippinischen Insel, erhält den Auftrag einen jungen Surfer zu finden. Seine Mutter macht sich Sorgen, Caruso denkt, dass er in der Welle gestorben ist.
Wir lernen auch noch einen Kleinkriminellen in Hannover kennen, Intention Gewaltprävention in Schulen – oder, mit Hintergedanken, Aufklärung für spätere Entführung. So oder so ist die Entfernung zwischen den beiden Handlungen ziemlich groß, sodass ich mir wohl erst nach der Lektüre klar sein werde, wie die beiden Aktivitäten miteinander zusammenhängen.
Lesenswert, weil Caruso höchstwahrscheinlich noch in größere Nöte geraten wird, als derzeit angedeutet wird.