Wellen, Gefahr und ein Detektiv zwischen Paradies und Abgrund.

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fönbo Avatar

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Der Einstieg der Leseprobe von "Heaven’s Gate - Ein Fall für Caruso" wirft einen direkt in die Hitze der tropischen Insel Surogao, wo der ehemalige Profisurfer und nun etwas angeschlagene Privatdetektiv Caruso mit einem neuen Auftrag konfrontiert wird: den vermissten Sohn einer schönen Auftraggeberin zu finden.

Die Handlung ist klar strukturiert: nach einem ruhigen, sonnendurchfluteten Einstieg schraubt sich die Spannung schnell nach oben, als dunkle Strömungen unter der scheinbaren Urlaubsidylle auftauchen.

Die Sprache der Leseprobe ist knapp und direkt, mit einem nüchternen Erzählton, der durch kurze, präzise Beschreibungen das Surferparadies ebenso greifbar macht wie die unterschwellige Bedrohung.

Das Cover mit dem brechenden Ozeanmotiv vermittelt zugleich Urlaubsgefühl und Unwetter im Geiste, was viele Impressionen unterstreichen.

Caruso selbst wirkt in der Leseprobe bereits charakterstark: abgeklärt, aber nicht abgebrüht, was ihn als Protagonisten interessant macht.