Die Welle reiten

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abibliophobia Avatar

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Diogenes ist immer ein Garant für gute Literatur. Das Cover spiegelt genau das wieder, was ich von dem Buch erwarte: catching big wavens und spannende Ermittlungen.
Die Beschreibung der Wellen und der Umgebung auf der Insel lässt sofort wieder Urlaubsfeeling aufkommen. Es fühlt sich an, als wäre man hautnah auf einer wunderschönen Insel.
Caruso liest sich wie ein typischer Tatort-Komissar, leicht verschroben und verpeilt, mutig naiv und eine leicht sympathische Tendenz zur Trinkerei.
Dann taucht eine schöne Unbekannte auf und er kämpft mit den Dämonen der Vergangenheit.
Die abrupten Wechsel nach Deutschland machen den Thriller eher spannender, als das sie zur Verwirrung beitragen. Und mittendrin hat man auch nach über der Hälfte des Buches keinen blassen Schimmer, worum es geht. Sehr spannend, sehr gut geschrieben.
Die Suche nach JohnJohn ist als würde man selbst durch die Straßen streifen. Caruso ist für seine ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden bekannt. Er ist ein verplanter, aber liebenswerter Kerl mit leichtem Hang zur Gewalt, aber messerscharfen Verstand.