Hat Potential.
Caruso ist ein Ermittler auf der kleinen philippinischen Insel Surogao und versucht sich mit der Suche nach Koffern oder anderen Dingen über Wasser zu halten. Er hat ein dezentes Alkoholproblem, einige schmerzhafte Erinnerungen und verbringt seine Zeit eigentlich am liebsten mit Surfen.
Dann steht eine attraktive, reiche Frau vor ihm und drängt ihn ihren vermissten Sohn zu finden und auch wenn Caruso weiß das er sich damit übernimmt, bleibt ihm nichts anderes über als sich auf die Suche zu machen.
Daniel Faßbender's 'Heavens Gate' umfasst gerade mal um die 290 Seiten. Die haben es aber teilweise in sich. Caruso ist ein Protagonist wie man ihn eher selten kennenlernt. Oftmals sind in solchen Romanen die kleinen Ermittler mal Geheimagenten oder ähnliches gewesen und daher auf Ernstfälle bestens vorbereitet womit natürlich keiner rechnet. Caruso nicht.
Oftmals sind die Ermittler voll im Leben der Einheimischen integriert, verstehen die Kultur, haben Verbindungen und wissen wie sie vorgehen sollen. Caruso eher weniger. Er hat schon Kontakte und ein Grundverständnis, aber das ist alles eher oberflächlich und plausibel.
Er rennt in Fallen, hadert mit der Menschenkenntnis und verliert auch gern mal aufgrund eines Rausches das Ziel aus den Augen.
Caruso an sich ist mir als Charakter nicht ganz verständlich geworden und oftmals wollte ich ihm kurz auf die Schulter tippen und ein höfliches 'WTF?' in den Raum stellen. Der Autor hat aber eine klare Linie bewahrt und ich denke das Caruso für mich einfach eher ungewöhnlich und daher schwerer greifbar war, was sich vllt bei weiterer Lektüre ändern würde.
Die Nebencharaktere haben mir durchgehend gut gefallen und Herr Faßbender hat wirklich gekonnt damit gespielt wie er die Personen ins gewünschte Licht rückt ohne an den Fakten zu rütteln.
Den Storyverlauf habe ich so absolut nicht erwartet und war daher oft überrascht. Das gefiel mir mal ganz gut, mal nicht. Insgesamt hat mir die Story aber gut gefallen.
Der Schreibstil war leicht verständlich und ließ sich flüssig lesen. Lange verschachtelte Sätze sucht man hier vergebens. Dafür findet man, oftmals in den unpassendsten Momenten, humorvolle Dialoge und Verwicklungen. Das hat mir gut gefallen und passte für mich super zusammen.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es guten Gewissens empfehlen. Ein Highlight war das Buch nicht, aber sollten mehr Bände der Reihe erscheinen, hat sie auf jeden Fall Potential mein Herz zu erobern.
Dann steht eine attraktive, reiche Frau vor ihm und drängt ihn ihren vermissten Sohn zu finden und auch wenn Caruso weiß das er sich damit übernimmt, bleibt ihm nichts anderes über als sich auf die Suche zu machen.
Daniel Faßbender's 'Heavens Gate' umfasst gerade mal um die 290 Seiten. Die haben es aber teilweise in sich. Caruso ist ein Protagonist wie man ihn eher selten kennenlernt. Oftmals sind in solchen Romanen die kleinen Ermittler mal Geheimagenten oder ähnliches gewesen und daher auf Ernstfälle bestens vorbereitet womit natürlich keiner rechnet. Caruso nicht.
Oftmals sind die Ermittler voll im Leben der Einheimischen integriert, verstehen die Kultur, haben Verbindungen und wissen wie sie vorgehen sollen. Caruso eher weniger. Er hat schon Kontakte und ein Grundverständnis, aber das ist alles eher oberflächlich und plausibel.
Er rennt in Fallen, hadert mit der Menschenkenntnis und verliert auch gern mal aufgrund eines Rausches das Ziel aus den Augen.
Caruso an sich ist mir als Charakter nicht ganz verständlich geworden und oftmals wollte ich ihm kurz auf die Schulter tippen und ein höfliches 'WTF?' in den Raum stellen. Der Autor hat aber eine klare Linie bewahrt und ich denke das Caruso für mich einfach eher ungewöhnlich und daher schwerer greifbar war, was sich vllt bei weiterer Lektüre ändern würde.
Die Nebencharaktere haben mir durchgehend gut gefallen und Herr Faßbender hat wirklich gekonnt damit gespielt wie er die Personen ins gewünschte Licht rückt ohne an den Fakten zu rütteln.
Den Storyverlauf habe ich so absolut nicht erwartet und war daher oft überrascht. Das gefiel mir mal ganz gut, mal nicht. Insgesamt hat mir die Story aber gut gefallen.
Der Schreibstil war leicht verständlich und ließ sich flüssig lesen. Lange verschachtelte Sätze sucht man hier vergebens. Dafür findet man, oftmals in den unpassendsten Momenten, humorvolle Dialoge und Verwicklungen. Das hat mir gut gefallen und passte für mich super zusammen.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es guten Gewissens empfehlen. Ein Highlight war das Buch nicht, aber sollten mehr Bände der Reihe erscheinen, hat sie auf jeden Fall Potential mein Herz zu erobern.