Herausforderungen für Caruso
Daniel Faßbender ist für mich ein neuer Autor, daher war ich sehr gespannt. Um es vorweg zu nehmen, enttäuscht bin ich wahrlich nicht. Das Buch liest sich schnell weg, da der Schreibstil prägnant und kurzweilig ist. Humorvoll wird die Person von Caruso eingeführt. Als ehemaliger Profisurfer schlägt er sich auf einer philippinischen Insel so mehr recht als schlecht durch.
Surfstunden gegen Gefälligkeiten und seine nicht gerade üppigen Ermittlungsaufträge als Privatdetektiv sichern eine eher karge Existenz. Bei der Vermieterin seiner primitiven Unterkunft steht er in der Kreide und ihm ist absolut bewusst, dass diese, um ihr eigenes Überleben und das ihrer Kinder zu sichern, vor nichts zurückschrecken würde. Als dann eine reiche Schickeria-Tante auftaucht, die ihm den Auftrag erteilt, ihren vermissten Sohn zu finden, ist vielen schnell klar, dass dies eine Nummer zu groß für ihn ist und ihn in Schwierigkeiten bringen wird, weil er die Kreise korrupter Staatsdiener und internationaler Drogenhändler berührt. Und so kommt es dann auch. Ich habe das nach einem bekannten Surfspot benannte Buch sehr gerne gelesen, weil es deutlich macht, wie Länder funktionieren, in denen wirtschaftliche Not die eigenen Entscheidungen prägt. Ein Punkt Abzug für die manchmal doch zu plakativen Beschreibungen mancher Figuren, insbesondere des aus Deutschland angereisten Vaters des verschwundenen Sohnes.
Surfstunden gegen Gefälligkeiten und seine nicht gerade üppigen Ermittlungsaufträge als Privatdetektiv sichern eine eher karge Existenz. Bei der Vermieterin seiner primitiven Unterkunft steht er in der Kreide und ihm ist absolut bewusst, dass diese, um ihr eigenes Überleben und das ihrer Kinder zu sichern, vor nichts zurückschrecken würde. Als dann eine reiche Schickeria-Tante auftaucht, die ihm den Auftrag erteilt, ihren vermissten Sohn zu finden, ist vielen schnell klar, dass dies eine Nummer zu groß für ihn ist und ihn in Schwierigkeiten bringen wird, weil er die Kreise korrupter Staatsdiener und internationaler Drogenhändler berührt. Und so kommt es dann auch. Ich habe das nach einem bekannten Surfspot benannte Buch sehr gerne gelesen, weil es deutlich macht, wie Länder funktionieren, in denen wirtschaftliche Not die eigenen Entscheidungen prägt. Ein Punkt Abzug für die manchmal doch zu plakativen Beschreibungen mancher Figuren, insbesondere des aus Deutschland angereisten Vaters des verschwundenen Sohnes.