Höllenritt auf Heavens Gate!
Auf der abgelegenen philippinischen Insel Surogao lebt Caruso ein ziemlich heruntergerocktes Leben. Früher Surfprofi, heute reicht es gerade so für ein Auskommen als Surflehrer – nebenbei nimmt er auch Aufträge als Privatdetektiv an. Geld ist chronisch knapp, Alkohol ein ständiger Begleiter. Als die wohlhabende Spanierin Angel auftaucht und ihn bittet, ihren seit Wochen verschwundenen Sohn zu finden, wittert Caruso die Chance auf einen großen Fang. Doch seine Nachforschungen führen ihn schnell in eine dunkle Parallelwelt aus Drogen, Gewalt und Korruption, die so gar nichts mit der paradiesischen Oberfläche der Insel zu tun hat.
Heaven’s Gate von Daniel Faßbender ist kein klassischer Whodunit, sondern ein Krimi, der stark über Atmosphäre und Figuren funktioniert – und genau das hat mich sofort gepackt. Die Insel, das Meer, die Hitze, die Gefahr: Das alles wird so lebendig beschrieben, dass man meint, selbst im Line-up zu sitzen. Vielleicht hat mich das Buch auch deshalb so abgeholt, weil ich selbst leidenschaftlich gerne surfe. Dieses Gefühl von Freiheit im Wasser, kombiniert mit dem rauen Alltag a Land, habe ich beim Lesen total gefeiert.
Neben Carusos Geschichte läuft ein zweiter Erzählstrang um Diego, einen ehemaligen Drogenboss, der nach zwanzig Jahren Haft wieder auf freiem Fuß ist und nun von einem Buchdeal träumt. Beide Figuren sind alles andere als glattgebügelt. Caruso ist ein Typ mit mehr Ecken und Kanten als ein Stoppschild – und genau solche Antihelden liebe ich.
Er hat mich mehrfach an Charaktere wie Harry Bosch erinnert: kaputt, stur, moralisch nicht immer sauber, aber irgendwie echt.
Die Story wird mit der Zeit ziemlich finster und bedient sich stellenweise bekannter Motive, doch das hat mich kaum gestört.
Bonuspunkt: Das Cover ist einfach mega und passt perfekt zum Inhalt. Und auch der Schauplatz ist eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Krimi-Kulissen – ein Surferparadies mit ordentlich Schattenseiten.
Unterm Strich: ein richtig geiles Buch. Große Empfehlung für alle Krimi-Fans, für Liebhaber ungewöhnlicher Antihelden und für alle, die Lust auf eine düstere Reise in ein tropisches Paradies haben.
Heaven’s Gate von Daniel Faßbender ist kein klassischer Whodunit, sondern ein Krimi, der stark über Atmosphäre und Figuren funktioniert – und genau das hat mich sofort gepackt. Die Insel, das Meer, die Hitze, die Gefahr: Das alles wird so lebendig beschrieben, dass man meint, selbst im Line-up zu sitzen. Vielleicht hat mich das Buch auch deshalb so abgeholt, weil ich selbst leidenschaftlich gerne surfe. Dieses Gefühl von Freiheit im Wasser, kombiniert mit dem rauen Alltag a Land, habe ich beim Lesen total gefeiert.
Neben Carusos Geschichte läuft ein zweiter Erzählstrang um Diego, einen ehemaligen Drogenboss, der nach zwanzig Jahren Haft wieder auf freiem Fuß ist und nun von einem Buchdeal träumt. Beide Figuren sind alles andere als glattgebügelt. Caruso ist ein Typ mit mehr Ecken und Kanten als ein Stoppschild – und genau solche Antihelden liebe ich.
Er hat mich mehrfach an Charaktere wie Harry Bosch erinnert: kaputt, stur, moralisch nicht immer sauber, aber irgendwie echt.
Die Story wird mit der Zeit ziemlich finster und bedient sich stellenweise bekannter Motive, doch das hat mich kaum gestört.
Bonuspunkt: Das Cover ist einfach mega und passt perfekt zum Inhalt. Und auch der Schauplatz ist eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Krimi-Kulissen – ein Surferparadies mit ordentlich Schattenseiten.
Unterm Strich: ein richtig geiles Buch. Große Empfehlung für alle Krimi-Fans, für Liebhaber ungewöhnlicher Antihelden und für alle, die Lust auf eine düstere Reise in ein tropisches Paradies haben.