kurzweiliger Krimi für Zwischendurch
Caruso ist ein etwas abgehalfterter Ex-Profisurfer, der nach einem persönlichen Trauma die Zeit auf der philippinischen Insel Surogao totschlägt und sich als Privatdetektiv gerade so viel dazuverdient, dass er einigermaßen über die Runden kommt. Wenn er nicht gerade auf dem Board steht, spricht er vor allem den Alkohol zu und verbringt seine Zeit in Bars, Clubs und mit leichten Mädchen. Eines Tages bittet ihn eine bildschöne, reiche Spanierin ihren Sohn zu finden, der als Surfer auf die Insel kam und seit zwei Wochen spurlos verschwunden ist. Sie verspricht eine üppige Bezahlung, und so lässt sich Caruso auf den Auftrag ein, der ihn in äußerste Gefahr bringt und einen Sumpf aus Korruption, Drogenhandel und Gewalt offenbart.
Wirklich sympathisch wurde mir Caruso, der ewig betrunkene, leichtlebige Surferboy, nicht. Die ausführlichen Beschreibungen diverser Surfgänge samt zugehörigem Fachvokabular hätte ich nicht gebraucht, und da mir die Begriffe nicht geläufig sind, habe ich hier auch nicht alles verstanden und irgendwann eher drüber hinweggelesen. Eine schillernde Figur ist der nach 20 Jahren in Deutschland frisch aus dem Knast entlassene Drogenhändler Diego, der für teils unfreiwillige Komik sorgt. Der Fall entwickelt sich unterhaltsam und wendungsreich, vor allem im Mittelteil. Gegen Ende fand ich die Geschichte dann leider etwas konstruiert und unglaubwürdig. In „Heaven’s Gate“ geht es hart zu, Blut und Gewalt gibt es reichlich. Da die Figuren allerdings allesamt keine Sympatheträger sind und eher eindimensional bleiben, ließ mich das eher unberührt.
Fazit: Für mich ein kurzweiliger, flott erzählter Krimi ohne viel Tiefgang für Zwischendurch, zB als Urlaubslektüre am Strand.
Wirklich sympathisch wurde mir Caruso, der ewig betrunkene, leichtlebige Surferboy, nicht. Die ausführlichen Beschreibungen diverser Surfgänge samt zugehörigem Fachvokabular hätte ich nicht gebraucht, und da mir die Begriffe nicht geläufig sind, habe ich hier auch nicht alles verstanden und irgendwann eher drüber hinweggelesen. Eine schillernde Figur ist der nach 20 Jahren in Deutschland frisch aus dem Knast entlassene Drogenhändler Diego, der für teils unfreiwillige Komik sorgt. Der Fall entwickelt sich unterhaltsam und wendungsreich, vor allem im Mittelteil. Gegen Ende fand ich die Geschichte dann leider etwas konstruiert und unglaubwürdig. In „Heaven’s Gate“ geht es hart zu, Blut und Gewalt gibt es reichlich. Da die Figuren allerdings allesamt keine Sympatheträger sind und eher eindimensional bleiben, ließ mich das eher unberührt.
Fazit: Für mich ein kurzweiliger, flott erzählter Krimi ohne viel Tiefgang für Zwischendurch, zB als Urlaubslektüre am Strand.