Spannend und eine andere Welt
“Heaven’s Gate – Ein Fall für Caruso“ hat mit überzeugt. Der Krimi unterscheidet sich angenehm von vielen klassischen Ermittlergeschichten und bietet trotzdem einen guten Thriller: eine packende Suche, glaubhafte Figuren und eine Umgebung, die die Stimmung des Romans bestimmt.
Die Geschichte beginnt entspannt, aber atmosphärisch: Caruso, ein ehemaliger deutscher Profisurfer, lebt auf der philippinischen Insel Surogao und versucht, mit wenig Geld und ohne große Perspektiven über die Runden zu kommen. Dann tritt eine schöne Spanierin in sein Leben – und mit ihr ein neuer Auftrag: Ihr Sohn ist verschwunden, und sie hofft, dass Caruso ihn findet. Was zunächst wie ein ganz klassischer Suchauftrag wirkt, ist der Auftakt zu deutlich mehr. .
Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, ist, wie vielschichtig die Handlung aufgebaut ist. Es ist kein oberflächlicher „Urlaubskrimi“, bei dem exotisches Flair nur eine schöne Postkarte im Hintergrund abgibt. Stattdessen spürt man deutlich die sozialen und politischen Spannungen der Inselwelt, in der Tourismus und dunkle Geschäfte oft nah beieinander liegen. Schon nach wenigen Kapiteln merkt man, dass Faßbender die philippinische Umgebung nicht nur als Kulisse nutzt, sondern sie erzählerisch in den Fall integriert – ein Detail, das den Roman interessanter macht als viele andere in diesem Genre.
Caruso selbst ist eine Figur mit Ecken und Kanten. Er wirkt am Anfang eher abgeklärt und ein bisschen müde vom Leben, aber im Laufe der Ermittlungen wächst er in seine Rolle hinein.
Die Spannung hält sich konstant – es gibt klare Wendungen, glaubwürdige Nebenfiguren und Themen wie Loyalität, Vertrauen und das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen, die den Fall größer erscheinen lassen als nur die Suche nach einem Vermissten.
Die Geschichte beginnt entspannt, aber atmosphärisch: Caruso, ein ehemaliger deutscher Profisurfer, lebt auf der philippinischen Insel Surogao und versucht, mit wenig Geld und ohne große Perspektiven über die Runden zu kommen. Dann tritt eine schöne Spanierin in sein Leben – und mit ihr ein neuer Auftrag: Ihr Sohn ist verschwunden, und sie hofft, dass Caruso ihn findet. Was zunächst wie ein ganz klassischer Suchauftrag wirkt, ist der Auftakt zu deutlich mehr. .
Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, ist, wie vielschichtig die Handlung aufgebaut ist. Es ist kein oberflächlicher „Urlaubskrimi“, bei dem exotisches Flair nur eine schöne Postkarte im Hintergrund abgibt. Stattdessen spürt man deutlich die sozialen und politischen Spannungen der Inselwelt, in der Tourismus und dunkle Geschäfte oft nah beieinander liegen. Schon nach wenigen Kapiteln merkt man, dass Faßbender die philippinische Umgebung nicht nur als Kulisse nutzt, sondern sie erzählerisch in den Fall integriert – ein Detail, das den Roman interessanter macht als viele andere in diesem Genre.
Caruso selbst ist eine Figur mit Ecken und Kanten. Er wirkt am Anfang eher abgeklärt und ein bisschen müde vom Leben, aber im Laufe der Ermittlungen wächst er in seine Rolle hinein.
Die Spannung hält sich konstant – es gibt klare Wendungen, glaubwürdige Nebenfiguren und Themen wie Loyalität, Vertrauen und das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen, die den Fall größer erscheinen lassen als nur die Suche nach einem Vermissten.