Surf and crime

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An der Leseprobe fand ich vor allem den Anfang interessant, die detailreiche Beschreibung davon, wie Caruso die Welle surft. Die Idee eines Krimis in einer Surferregion hörte sich verlockend an. Tatsächlich lässt sich dieses Buch von Daniel Faßbender auch gut lesen. Allerdings fand ich es jetzt auch nichts Besonderes. Ein paar Zufälle waren mir zu viel - beispielsweise, wie der Vater des vermissten Jungen ins Spiel kommt. Entweder ist mein Leben zu weit weg vom internationalen Drogenmilieu, so dass ich deshalb nicht alles so nachvollziehen kann. Oder die Handlung ist einfach zu sehr konstruiert. Hätte man es am Anfang schon merken können? Reiche Mutter gibt runtergekommenen Surfer-Detektiv viel Geld in die Hand, damit er ihren Sohn findet? Als Mutter muss ich sagen: Wenn mein Kind in Lebensgefahr wäre, würde ich auch alles mir Mögliche tun, um es zu retten. Vielleicht reicht auch einfach ein anderer Lesegeschmack, um an diesem Buch noch mehr Freude zu haben.