Wellen schlagen
Mit diesem Buch beginnt die Geschichte um den Privatdetektiv Caruso, einen ehemaligen deutschen Profisurfer, der auf der philippinischen Insel Surogao gestrandet ist zwischen Meer, Vergangenheit und finanziellen Sorgen. Nach Monaten des eher bitteren Stillstands bekommt er endlich einen größeren Auftrag: Eine geheimnisvolle Spanierin bittet ihn, ihren verschwundenen Sohn zu finden.
Krimis mit sommerlichem Setting und Urlaubsatmosphäre sprechen mich persönlich sehr an, und genau dieses Spannungsfeld nutzt das Buch geschickt. Die Insel wirkt zunächst wie ein Paradies für Wellenreiter und Aussteiger, entpuppt sich jedoch schnell als gefährlicher Umschlagplatz für Drogen, Gewalt und Korruption. Carusos Ermittlungen führen ihn Schritt für Schritt tiefer in diese dunklen Abgründe und konfrontieren ihn dabei auch mit seiner eigenen Vergangenheit.
Der Einstieg war für mich zunächst etwas ruhig und stellenweise recht geradlinig aufgebaut. Benötigte Informationen werden recht direkt geliefert, was immer neue Fragen nach sich zieht. Ab etwa dem ersten Drittel gewinnt die Handlung jedoch deutlich an Tempo und entwickelt einen immer stärkeren Sog.
Besonders überzeugt haben mich die Figuren. Sie sind glaubwürdig und mit Gefühl gezeichnet, sodass man schnell Empathie entwickelt, mit ihnen miträtselt, hofft oder auch leidet. Gerade in der zweiten Hälfte hat mich der Spannungsbogen stark gefesselt, da die Geschichte zunehmend persönlicher wird und sich die Konsequenzen der Ermittlungen zuspitzen.
Das Finale ist insgesamt schlüssig, wenn auch etwas konstruiert, bietet aber dennoch mehrere Wendungen, die mich überrascht haben und den Roman stimmig abrunden.
Insgesamt eine klare Leseempfehlung für alle, die einen atmosphärischen Sommer-Krimi mit Urlaubsflair, düsteren Untertönen und einem gebrochenen Ermittler suchen perfekt für einen schnellen literarischen Sprung ins warme Wasser.
Krimis mit sommerlichem Setting und Urlaubsatmosphäre sprechen mich persönlich sehr an, und genau dieses Spannungsfeld nutzt das Buch geschickt. Die Insel wirkt zunächst wie ein Paradies für Wellenreiter und Aussteiger, entpuppt sich jedoch schnell als gefährlicher Umschlagplatz für Drogen, Gewalt und Korruption. Carusos Ermittlungen führen ihn Schritt für Schritt tiefer in diese dunklen Abgründe und konfrontieren ihn dabei auch mit seiner eigenen Vergangenheit.
Der Einstieg war für mich zunächst etwas ruhig und stellenweise recht geradlinig aufgebaut. Benötigte Informationen werden recht direkt geliefert, was immer neue Fragen nach sich zieht. Ab etwa dem ersten Drittel gewinnt die Handlung jedoch deutlich an Tempo und entwickelt einen immer stärkeren Sog.
Besonders überzeugt haben mich die Figuren. Sie sind glaubwürdig und mit Gefühl gezeichnet, sodass man schnell Empathie entwickelt, mit ihnen miträtselt, hofft oder auch leidet. Gerade in der zweiten Hälfte hat mich der Spannungsbogen stark gefesselt, da die Geschichte zunehmend persönlicher wird und sich die Konsequenzen der Ermittlungen zuspitzen.
Das Finale ist insgesamt schlüssig, wenn auch etwas konstruiert, bietet aber dennoch mehrere Wendungen, die mich überrascht haben und den Roman stimmig abrunden.
Insgesamt eine klare Leseempfehlung für alle, die einen atmosphärischen Sommer-Krimi mit Urlaubsflair, düsteren Untertönen und einem gebrochenen Ermittler suchen perfekt für einen schnellen literarischen Sprung ins warme Wasser.