Wellenritt

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Man merkt es dem Autor Daniel Faßbender an, dass er viel vom Thema versteht, über das er schreibt. Wie das Cover verspricht, geht es zum einen um das Meer und um das Surfen. Er beschreibt die Technik des Surfens ebenso detailreich wie er die dabei entstandenen Emotionen schildert. Geschickt baut er dabei die Brücke zu seiner mehr oder weniger ertragreichen Erwerbstätigkeit als Detektiv. Die Haupthandlung dreht sich um einen Sumpf aus Drogen und Verbrechen. Spannend ist auch, wie er seinen Auftrag, den verschwundenen Sohn einer Reichen Hotelbesitzerin zu suchen. Unterhaltsam wird sein Geschäftsmodell beschrieben, die Faulheit der ansässigen Polizisten auszunutzen um Aufträge zu erhalten. Der Autor schreibt lebendig und umreißt auch scheinbare Nebensächlichkeiten hervorragend. Es entsteht dadurch ein unterhaltsamer und zugleich literarischer Hochgenuss des Lesens. Sehr zu empfehlen.