Wilder Ritt ohne bleibenden Eindruck
Daniel Faßbenders „Heaven’s Gate“ ist wie ein schneller Ritt auf einer tropischen Welle: Kurz, rasant, aber alles spielt sich an der Oberfläche ab.
Ein Surfer als Hobby-Detektiv auf den Philippinen? Ist mal was anderes und sorgt für Neugier.
Caruso bedient dann leider viele Klischees.
Er ist pleite, liebt den Alkohol und die Frauen und glänzt weniger durch messerscharfe Logik als durch pures Stolpern in brenzlige Situationen.
Wer einen ausgewieften Ermittler sucht, sollte lieber woanders weitersurfen.
Zwischen korrupten Cops und Drogengeschäften rast die Handlung von einem Event zum nächsten. Das hält den Puls zwar oben, lässt aber die inhaltliche Tiefe am Strand zurück. Zum Finale hin wird dann der Turbo gezündet – die Plausibilität hat zu diesem Zeitpunkt das Buch allerdings schon längst verlassen.
Die Nebencharaktere bleiben dabei so blass, obwohl durchaus Potenzial für mehr durchaus vorhanden ist.
Ein kurzweiliger Surftrip ist "Heaven's Gate" allemal.
Wer echten Thrill und Logik erwartet, geht jedoch baden; wer einen anspruchslosen, temporeichen Snack für zwischendurch sucht, kann sich in die Wellen stürzen.
Nette Strandlektüre, mehr aber auch nicht.
Ein Surfer als Hobby-Detektiv auf den Philippinen? Ist mal was anderes und sorgt für Neugier.
Caruso bedient dann leider viele Klischees.
Er ist pleite, liebt den Alkohol und die Frauen und glänzt weniger durch messerscharfe Logik als durch pures Stolpern in brenzlige Situationen.
Wer einen ausgewieften Ermittler sucht, sollte lieber woanders weitersurfen.
Zwischen korrupten Cops und Drogengeschäften rast die Handlung von einem Event zum nächsten. Das hält den Puls zwar oben, lässt aber die inhaltliche Tiefe am Strand zurück. Zum Finale hin wird dann der Turbo gezündet – die Plausibilität hat zu diesem Zeitpunkt das Buch allerdings schon längst verlassen.
Die Nebencharaktere bleiben dabei so blass, obwohl durchaus Potenzial für mehr durchaus vorhanden ist.
Ein kurzweiliger Surftrip ist "Heaven's Gate" allemal.
Wer echten Thrill und Logik erwartet, geht jedoch baden; wer einen anspruchslosen, temporeichen Snack für zwischendurch sucht, kann sich in die Wellen stürzen.
Nette Strandlektüre, mehr aber auch nicht.