Berührend

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irene123 Avatar

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Auf fast poetische Weise wird die Geschichte aus der Perspektive der siebzehnjährigen Mio erzählt, die seit einiger Zeit aufgrund von Mobbing die Schule nicht mehr besucht und sich in ihrem Zimmer vergraben hat. In klarer, sehr flüssiger Sprache wird die Familiensituation beschrieben, auch Mios Eltern machen eine schwierige Zeit durch. Mio selbst ist mir sofort ans Herz gewachsen, sie ist sehr sensibel und kommt mit der harten Realität nicht gut zurecht. Sie sehnt sich nach ihrem Großvater, der in Morioka eine Wollmanufaktur betreibt und träumt davon, zu ihm zu ziehen. Die Einsamkeit und die Traurigkeit, die Mio in sich trägt, kommt sprachlich sehr gut zum Ausdruck. Ich wurde sofort in die Handlung hineingezogen und würde sehr gerne wissen, wie es weitergeht.