Lebensfäden
Schon das Cover zeigt die Heimat des Romans. Eine Tuschezeichnung macht aufmerksam auf Japan und die besondere Art japanischer Kultur. Mio, die Hauptfigur, ist 17 und, wie man gemeinhin sagt, ein Mobbingopfer. Sie hat sich zurückgezogen in ihr Zimmer und ist den Anfeindungen der Klassenkameraden nicht gewachsen bzw. kann sich nicht erfolgreich dagegen wehren, so dass sie sich zum Opfer eignet. Sie flieht zu den Großeltern aufs Land und erlebt Genesung in dem sanften Alltag der Weberei und der friedlichen Landschaft. Kein aufmerksamkeitsheischender Roman, eher eine stille aber nachdrückliche Literatur.