Ruhig, emotional und irgendwie tröstlich
Ich konnte mich ziemlich gut in Mio hineinversetzen. Dieses Gefühl, nicht mehr in die Schule gehen zu können, Angst zu haben und sich am liebsten zu verstecken, wurde sehr realistisch beschrieben. Vor allem die Szene mit dem Mobbing fand ich echt unangenehm zu lesen, weil sie so glaubwürdig war. Man merkt, wie sehr sie darunter leidet, auch wenn sie nach außen versucht, es zu überspielen.
Was ich besonders schön fand, war der rote Schal. Der hat für mich irgendwie eine besondere Bedeutung bekommen, weil er Mio Sicherheit gibt und sie an ihre Familie erinnert. Auch die Beschreibungen von Morioka, den Schafen und der Weberei haben mir gefallen. Obwohl Mio ja noch gar nicht dort ist, hatte ich beim Lesen schon das Gefühl, dass dieser Ort für sie wichtig wird – so eine Art Rückzugsort oder Neuanfang.
Die Beziehung in der Familie fand ich dagegen eher traurig. Man merkt, dass viel unausgesprochen bleibt, vor allem zwischen Mio und ihren Eltern. Die Gespräche wirken oft angespannt oder verletzend, auch wenn es eigentlich gut gemeint ist. Das hat bei mir ein bisschen ein beklemmendes Gefühl ausgelöst.
Insgesamt wirkt das Buch auf mich eher ruhig und nachdenklich, aber gleichzeitig auch hoffnungsvoll. Es geht nicht um große Action, sondern um Gefühle, Probleme im Alltag und darum, sich selbst wiederzufinden. Ich würde weiterlesen, weil ich wissen will, ob Mio es schafft, aus ihrer Situation herauszukommen und ob sie wirklich nach Morioka geht.
Was ich besonders schön fand, war der rote Schal. Der hat für mich irgendwie eine besondere Bedeutung bekommen, weil er Mio Sicherheit gibt und sie an ihre Familie erinnert. Auch die Beschreibungen von Morioka, den Schafen und der Weberei haben mir gefallen. Obwohl Mio ja noch gar nicht dort ist, hatte ich beim Lesen schon das Gefühl, dass dieser Ort für sie wichtig wird – so eine Art Rückzugsort oder Neuanfang.
Die Beziehung in der Familie fand ich dagegen eher traurig. Man merkt, dass viel unausgesprochen bleibt, vor allem zwischen Mio und ihren Eltern. Die Gespräche wirken oft angespannt oder verletzend, auch wenn es eigentlich gut gemeint ist. Das hat bei mir ein bisschen ein beklemmendes Gefühl ausgelöst.
Insgesamt wirkt das Buch auf mich eher ruhig und nachdenklich, aber gleichzeitig auch hoffnungsvoll. Es geht nicht um große Action, sondern um Gefühle, Probleme im Alltag und darum, sich selbst wiederzufinden. Ich würde weiterlesen, weil ich wissen will, ob Mio es schafft, aus ihrer Situation herauszukommen und ob sie wirklich nach Morioka geht.