Mio findet sich
Dieses Buch hat mich tief berührt. Heimkehr nach Morioka ist eine unglaublich emotionale Geschichte über das Erwachsenwerden und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Die 17-jährige Mio ist eine sensible und introvertierte Protagonistin, in der man sich schnell wiederfinden kann. Ihr Alltag ist geprägt von Mobbing in der Schule und dem Druck ihrer Familie, „einfach weiterzumachen“.
Als Mio schließlich nach Morioka flieht, um bei ihrem Großvater zu leben, beginnt eine leise, aber kraftvolle Entwicklung. In der ländlichen Idylle der Präfektur Iwate und in der Weberei ihres Großvaters findet sie nicht nur Zuflucht, sondern auch einen neuen Zugang zu sich selbst. Besonders beeindruckt hat mich die detailreiche Darstellung des traditionellen Handwerks: das Spinnen, Färben und Weben von Wolle wird mit so viel Liebe beschrieben, dass man fast selbst die weiche Schafwolle in den Händen spürt – flauschig wie Wolken.
Während Mio in die Welt der Farben und Texturen eintaucht, entfaltet sich ihre innere Reise auf eine sehr ruhige, aber tiefgehende Weise. Es geht nicht um große dramatische Wendungen, sondern um kleine, ehrliche Schritte
Als Mio schließlich nach Morioka flieht, um bei ihrem Großvater zu leben, beginnt eine leise, aber kraftvolle Entwicklung. In der ländlichen Idylle der Präfektur Iwate und in der Weberei ihres Großvaters findet sie nicht nur Zuflucht, sondern auch einen neuen Zugang zu sich selbst. Besonders beeindruckt hat mich die detailreiche Darstellung des traditionellen Handwerks: das Spinnen, Färben und Weben von Wolle wird mit so viel Liebe beschrieben, dass man fast selbst die weiche Schafwolle in den Händen spürt – flauschig wie Wolken.
Während Mio in die Welt der Farben und Texturen eintaucht, entfaltet sich ihre innere Reise auf eine sehr ruhige, aber tiefgehende Weise. Es geht nicht um große dramatische Wendungen, sondern um kleine, ehrliche Schritte