Reise zu sich selbst
Mio führt ein trauriges Leben: In der Schule gemobbt, zieht sie sich immer mehr zurück, schwänzt die Schule kuschelt sich in den Schal, den ihr ihre Oma (väterlicherseits) für sie gewebt hat und wünscht sich fort. Zu Hause steigt aber der Druck: die andere Oma (müttlerlicherseits) findet sie verweichlicht, ihre Mutter wird mittlerweile auch gemobbt und ihr Vater scheint sich quasi gar nicht für sie zu interessieren.
In einer Kurzschlusshandlung fährt sie zu ihrem Opa (väterlicherseits) nach Morioka, den sie nicht kennt, dessen Weberei sie aber auf einem Foto gesehen hat. Dort angekommen, beginnt sie selbst, Wolle zu färben und zu weben - und findet schrittweise zu sich selbst. Das führt aber auch dazu, dass sich ihre Eltern neu sortieren müssen.
Das Buch ist in klarer, eher einfacher Sprache geschrieben - dass kann aber vielleicht auch an der Übersetzung aus dem Japanischen liegen. Am Anfang liegt der Focus stark auf Mio, Teile des Buches sind aber auch aus der Perspektive von ihrem Vater, Hiroshi, geschrieben. Die Geschichte wird damit nach und nach vielschichtiger - was das Buch sehr lesenswert macht.
In einer Kurzschlusshandlung fährt sie zu ihrem Opa (väterlicherseits) nach Morioka, den sie nicht kennt, dessen Weberei sie aber auf einem Foto gesehen hat. Dort angekommen, beginnt sie selbst, Wolle zu färben und zu weben - und findet schrittweise zu sich selbst. Das führt aber auch dazu, dass sich ihre Eltern neu sortieren müssen.
Das Buch ist in klarer, eher einfacher Sprache geschrieben - dass kann aber vielleicht auch an der Übersetzung aus dem Japanischen liegen. Am Anfang liegt der Focus stark auf Mio, Teile des Buches sind aber auch aus der Perspektive von ihrem Vater, Hiroshi, geschrieben. Die Geschichte wird damit nach und nach vielschichtiger - was das Buch sehr lesenswert macht.