Selbstfindung
"Heimkehr nach Morioka" dreht sich um die siebzehnjährige Mio, die in der Schule gehänselt wird und es dermaßen ausartet, dass sie sich bald nicht mehr in die Schule traut. Zu sehr lastet die Angst auf ihr. Als die Situation überhand nimmt, flüchtet sie zu ihren Großvater nach Morioka der eine Wollmanufaktur führt. Ihre Eltern sind davon nicht begeistert, denn Mio soll die Oberschule beenden doch es wäre möglich, dass sie das Jahr wiederholen muss aufgrund der vielen Fehltage. Mio macht sich darüber natürlich auch viele Gedanken, doch viel zu oft kommen zwischen ihr und ihren Eltern Missverständnisse auf weil Mio schweigt. Sie schweigt deswegen, weil sie nachdenken muss und sich nicht sofort gut artikulieren kann. Ihr Großvater hingegen versteht sie und kann sich besser in sie hineinfühlen (trotz der vielen Jahre ohne Kontakt).
Der Roman beschreibt also Mios Leben und wie sie langsam ihren Weg findet. Sie findet zu Selbstbewusstsein und schafft es letztendlich auch eigene wichtige Entscheidungen zu treffen.
Teilweise konnte ich mich in Mio gut hineinversetzen, da die Möglichkeiten heutzutage einen fast erdrücken können. Und wie soll sie bereits mit 17 Jahren wissen, was sie mit ihrem Leben anstellen soll. Nicht jeder hat das Glück, bereits im Kindergarten davon zu träumen, Tierärztin o.ä. zu werden.
Die Geschichte hat mir gut gefallen, auch wenn sie im zweiten Viertel etwas langatmig war.
Ich konnte mich gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und die Situationen sind schön beschrieben. Zudem war ich positiv überrascht, wie emotional und offen die Protagonisten waren. Das habe ich in anderen japanischen Romanen etwas vermisst. Das Schweigen ist in diesem Fall immer leiser geworden.
Der Roman beschreibt also Mios Leben und wie sie langsam ihren Weg findet. Sie findet zu Selbstbewusstsein und schafft es letztendlich auch eigene wichtige Entscheidungen zu treffen.
Teilweise konnte ich mich in Mio gut hineinversetzen, da die Möglichkeiten heutzutage einen fast erdrücken können. Und wie soll sie bereits mit 17 Jahren wissen, was sie mit ihrem Leben anstellen soll. Nicht jeder hat das Glück, bereits im Kindergarten davon zu träumen, Tierärztin o.ä. zu werden.
Die Geschichte hat mir gut gefallen, auch wenn sie im zweiten Viertel etwas langatmig war.
Ich konnte mich gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und die Situationen sind schön beschrieben. Zudem war ich positiv überrascht, wie emotional und offen die Protagonisten waren. Das habe ich in anderen japanischen Romanen etwas vermisst. Das Schweigen ist in diesem Fall immer leiser geworden.