Viel Herz
Dieses Buch war eine sehr interessante und mitreißende Lektüre. Nicht wegen des reißerischen Inhalts. Vielmehr empfand ich die große Diskrepanz zwischen dieser sehr sanft und einfühlsam erzählten Geschichte von der sensiblen Mio, die sich in sich zurück zieht, weil sie in der Schule gehänselt wird und der Kluft zwischen Mio und ihren Eltern, weil sie von ihnen so wenig Empathie erfährt, als sehr aufwühlend. Oft dachte ich: Wie wenig kann man das eigene Kind wirklich sehen und kennen? Aber natürlich darf ich das mit der großen gesellschaftlichen Distanz zu Japan nicht beurteilen oder bewerten. Vielmehr durfte ich diesen Einblick in die japanische Kultur als bereichernd empfinden.
Mit großer Wärme erfüllte mich hingegen das Kennenlernen zwischen Mio und ihrem Großvater, ihrer großen Geborgenheit beim großen roten Schal von ihrer Großmutter, und zu sehen, wie Mio langsam aufblüht als sie in das Handwerk des Webens eingeführt wird.
Mit großer Wärme erfüllte mich hingegen das Kennenlernen zwischen Mio und ihrem Großvater, ihrer großen Geborgenheit beim großen roten Schal von ihrer Großmutter, und zu sehen, wie Mio langsam aufblüht als sie in das Handwerk des Webens eingeführt wird.