wunderschöne berührende Geschichte
Es geht um die Protagonistin Mio, die mit ihren beiden Eltern in Tokio lebt. Da sie in der Schule von ihren Klassenkameraden gemobbt wird zieht sie sich immer weiter zurück und bleibt nur noch zuhause versteckt in ihrem rotem Schal, den sie von ihren Großeltern väterlicherseits geschenkt bekommen hat, als sie geboren wurde. Der Stoff beruhigt sie und ist handgemacht, da ihr Großvater eine Wollmanufaktur in einer Präfektur besitzt. Als Mios Mutter und Großmutter immer weiter auf sie einreden wieder zur Schule zu gehen oder alltägliche Aufgaben zu erledigen, beschließt sie dass es so nicht weitergehen kann und fährt nach Morioka wo ihr Großvater lebt um ihn zu besuchen, obwohl sie ihn seit ihrer Geburt nicht gesehen hat. Während sie sich mit ihrem Opa anfreundet und in Morioka einlebt, lernt sie gleichzeitig mit Wolle spinnen, färben und weben auch, auf sich selbst zu achten und darauf was sie will.
Das Cover vorne in verschiedenen Blau Schattierungen gehalten passt sehr gut zu dem Buch und zeigt wahrscheinlich die Berglandschaft hinter Morioka mit dem Berg Iwate in der Mitte bzw. dem Haus von Mios Großvater.
Die Figuren sind liebenswert beschrieben, und ich habe vor allem Mio, aber auch ihren Großvater und die vielen anderen Charaktere sofort ins Herz geschlossen. Obwohl jede ihre Eigenheit hat, und es so des Öfteren zu Missverständnissen kommt, wird die Geschichte langsam weiter erzählt und entfaltet sich. Lebenssituationen werden sehr authentisch dargestellt, und durch die Er-/ Sie- Perspektive wird einem Wissen über Mios, aber manchmal auch über Harukis ( Mios Vater) Gedankenbereitgestellt. Dadurch versteht man die Geschichte mit und erlebt Mios Probleme auf einmal als eigene, die sich auch im eigenen Alltag wiederfinden.
Diese Streitgespräche die oft aufgrund von Missverständissen entstehen sind auch aktuelles Problem in vielen Familien, die einander nicht mehr richtig zuhören bzw. sich einfach ihre eigenen Gedanken machen und nicht auf die anderen hören oder diejenigen fragen, was sie denken.
Ich fand das Buch sehr interessant, auch weil es einen tollen Eindruck von Japans Kultur und Lebensart preisgibt, und das Thema mich total anspricht. Die Figuren fangen einen mit ihrer liebenswürdigen Echtheit sofort ein und das ganze Buch ist einfach ein Wohlfühlbuch!
Ich empfehle allen Leser/innen die einfache, schöne und gut geschriebene Bücher schätzen und vielleicht auch ein wenig über Japan wissen dieses Buch zu lesen, es zählt nun auf jeden Fall zu meinen Comfort Bücher.
Das Cover vorne in verschiedenen Blau Schattierungen gehalten passt sehr gut zu dem Buch und zeigt wahrscheinlich die Berglandschaft hinter Morioka mit dem Berg Iwate in der Mitte bzw. dem Haus von Mios Großvater.
Die Figuren sind liebenswert beschrieben, und ich habe vor allem Mio, aber auch ihren Großvater und die vielen anderen Charaktere sofort ins Herz geschlossen. Obwohl jede ihre Eigenheit hat, und es so des Öfteren zu Missverständnissen kommt, wird die Geschichte langsam weiter erzählt und entfaltet sich. Lebenssituationen werden sehr authentisch dargestellt, und durch die Er-/ Sie- Perspektive wird einem Wissen über Mios, aber manchmal auch über Harukis ( Mios Vater) Gedankenbereitgestellt. Dadurch versteht man die Geschichte mit und erlebt Mios Probleme auf einmal als eigene, die sich auch im eigenen Alltag wiederfinden.
Diese Streitgespräche die oft aufgrund von Missverständissen entstehen sind auch aktuelles Problem in vielen Familien, die einander nicht mehr richtig zuhören bzw. sich einfach ihre eigenen Gedanken machen und nicht auf die anderen hören oder diejenigen fragen, was sie denken.
Ich fand das Buch sehr interessant, auch weil es einen tollen Eindruck von Japans Kultur und Lebensart preisgibt, und das Thema mich total anspricht. Die Figuren fangen einen mit ihrer liebenswürdigen Echtheit sofort ein und das ganze Buch ist einfach ein Wohlfühlbuch!
Ich empfehle allen Leser/innen die einfache, schöne und gut geschriebene Bücher schätzen und vielleicht auch ein wenig über Japan wissen dieses Buch zu lesen, es zählt nun auf jeden Fall zu meinen Comfort Bücher.