Im Bann der Illusion
Bereits nach dem ersten Kapitel war ich von dieser Welt eingenommen. Eine Welt, in der Götter, Fae und Menschen aufeinandertreffen – elegant, gefährlich, verführerisch. Ihre Anziehungskraft liegt in den Zwischentönen, in einer Magie, die klar komponiert und voller Andeutungen ist.
Madeline Taylors Stil ist bildhaft und klar. Nichts wirkt überflüssig, jede Emotion hat ihre Tiefe. Sie verbindet Spannung und Atmosphäre so fein, dass man sich dem Sog kaum entziehen kann – selbst in den leisen Momenten bleibt alles spürbar aufgeladen.
Ivy wirkt über die letzte Seite hinaus – eine Assassinin, gebrochen und stark zugleich, gefangen in den Fesseln eines grausamen Königs. Doch sie kämpft für mehr als nur ihre Freiheit. Ihre Härte ist ein Schutzschild, hinter dem Verletzlichkeit aufscheint, ohne je sentimental zu werden.
Thorne, der Reaper, ist ihr Gegenstück: geheimnisvoll, beherrscht, mit einer dunklen Intensität, deren Präsenz jede Begegnung verdichtet. Zwischen ihnen entsteht eine Dynamik, die weit über das übliche Muster der Romantasy hinausgeht – weniger Funkenflug als Brandherd.
Im letzten Drittel verdichtet sich alles: unerwartete Wendungen, emotionale Spitzen, ein Ende, das überrascht, ohne konstruiert zu wirken. Trotz kleiner Andeutungen bleibt vieles offen – genug, um neugierig auf die Fortsetzung zu machen.
Ein gelungenes Debüt: düster, intensiv und überraschend emotional. Eine Geschichte über Macht, Schmerz und die Illusion von Kontrolle – und zwei Figuren, die man nicht vergisst.
Madeline Taylors Stil ist bildhaft und klar. Nichts wirkt überflüssig, jede Emotion hat ihre Tiefe. Sie verbindet Spannung und Atmosphäre so fein, dass man sich dem Sog kaum entziehen kann – selbst in den leisen Momenten bleibt alles spürbar aufgeladen.
Ivy wirkt über die letzte Seite hinaus – eine Assassinin, gebrochen und stark zugleich, gefangen in den Fesseln eines grausamen Königs. Doch sie kämpft für mehr als nur ihre Freiheit. Ihre Härte ist ein Schutzschild, hinter dem Verletzlichkeit aufscheint, ohne je sentimental zu werden.
Thorne, der Reaper, ist ihr Gegenstück: geheimnisvoll, beherrscht, mit einer dunklen Intensität, deren Präsenz jede Begegnung verdichtet. Zwischen ihnen entsteht eine Dynamik, die weit über das übliche Muster der Romantasy hinausgeht – weniger Funkenflug als Brandherd.
Im letzten Drittel verdichtet sich alles: unerwartete Wendungen, emotionale Spitzen, ein Ende, das überrascht, ohne konstruiert zu wirken. Trotz kleiner Andeutungen bleibt vieles offen – genug, um neugierig auf die Fortsetzung zu machen.
Ein gelungenes Debüt: düster, intensiv und überraschend emotional. Eine Geschichte über Macht, Schmerz und die Illusion von Kontrolle – und zwei Figuren, die man nicht vergisst.