Soooo toll!!!

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erkangrn Avatar

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Heir of Illusion hat mich von der ersten Seite an mit seiner düsteren, magischen Atmosphäre und einer starken Heldin gefesselt. Die Protagonistin Ivy Pomeroy ist eine Assassinin mit der Gabe der Illusion, die in einer Welt voller Intrigen und Götter lebt. Allerdings ist sie nicht frei, sondern durch einen magischen Halsring an den skrupellosen König Baylor gebunden, der sie als seine Gehilfin und „Haustier“ hält. Von diesem Zwang ausgehend entwickelt sich für mich ein zentrales Spannungsmoment: Ivy will sich nicht einfach unterwerfen, sondern plant, ihre Freiheit zurückzuerobern und das macht sie zu einer interessanten, unerschrockenen Figur, die ich gern begleitet habe.

Im Verlauf der Geschichte trifft Ivy auf Thorne, einen geheimnisvollen Seelenfänger, der ebenfalls hinter einer mächtigen Waffe her ist, genau dem Gegenstand, der Ivys Halsring entfernen könnte. Diese Allianz zwischen zwei sehr unterschiedlichen Charakteren bringt jede Menge Spannung, aber auch emotionale Tiefe ins Spiel. Zwischen ihnen knistert es, und ihre Beziehung wächst langsam mit vielen Konflikten, gegenseitigem Misstrauen und einer spürbaren, gefährlichen Anziehung. Die Art, wie diese Dynamik aufgebaut wird, ist für mich einer der stärksten Aspekte des Romans, weil sie nicht klischeehaft wirkt, sondern organisch aus der Situation heraus entsteht.