Dem Horizont entgegen

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conny bee Avatar

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Lucille und Winona sind eigentlich irgendwie aus verschiedenen Welten, doch als sie sich vor der Polizeiwache treffen, macht es zwischen Ihnen einfach Klick. Sie beginnen eine einzigartige Freundschaft, basierend auf dem Wunsch endlich aus ihrem bisherigen Leben weg zu kommen.

Und eines Abends geht es einfach los, Winona schnappt sich das Auto ihres Großvaters, ihren Koffer und Lucille Richtung Traum. Doch natürlich läuft nichts so wie es soll, denn vor allem fehlt Ihnen Eines: Geld. Um daran zu kommen, kommen die Mädels auf verrückte Ideen und schlittern in wahnwitzige Situationen. Das hält das Tempo der Geschichte ziemlich hoch und macht den Roman zu einem Page-Turner. Ihr Mut, ihr Zusammenhalten und einfach die Art der Girls ist toll zu lesen.

Einen kleinen Stern Abzug gibt es nur, weil ich doch mehr Raum für die ernsten Themen gebraucht hätte. Man erfährt beim Lesen viel von Beiden, da aus den verschiedenen Blickwinkeln geschrieben wurde, allerdings erfahren sie selten die wirklichen Beweggründe von einander. Es wird zwar kommuniziert, dass sie einfach gedanklich übereinander Bescheid wissen, aber das scheint mir letztendlich in manchen Situationen doch nicht der Fall.

Dennoch gehen die Beiden durch Dick und Dünn mit Selbstbewusstsein und Stärke, was diesen Roman und vor allem die Protagonistinnen einzigartig macht.