Filmreif- drei Sterne mit Glitzer und Popcorn
Nach der Leseprobe wollte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte zu Ende erzählt wird. Schon in dem kurzen Text war der rasante Stil überzeugend, die Figuren wurden lebendig und bunt. Vorab: für mich war die Durchführung nicht überzeugend, aber das ist nicht schlimm, denn ich liege altersmäßig weit außerhalb der Zielgruppe. (Ich bin sogar für Emily Henrys Romane zu alt, lese sie aber trotzdem gern zur Entspannung und Unterhaltung. Von Britanny Cavallaro habe ich bisher noch nichts gelesen. Das hole ich aber vielleicht nach.) Mir bricht zu viel in diesem Buch, in der Handlung, in den Bildern, und auch wortwörtlich ist es mir -für ein Jugendbuch- zu brutal. Sorry, Girls. Aber wie gesagt, ich will da kein Maßstab sein. Das direkte Erzählen aus weiblicher Perspektive finde ich hingegen gelungen. Dieses Coming–of-Age als Road Movie, ja das funktioniert als Konzept und auch konkret mit diesen Figuren, mit Winona und Lucille. Für mich ist darum zwar der Roman „Hello Girls“ nicht gelungen, aber den Film, den würde ich mir anschauen. Der hat dann die grellen Farben, schnellen Schnitte und den passenden Soundtrack. „Hello Girls“ im Kino auf der großen Leinwand- das passt für mich. Daher gebe ich drei Sterne mit Glitzer und Popcorn.