Eine Geschichte über Abschied, Freundschaft und Mut

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susanne.ca Avatar

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Schon nach den ersten Seiten hat mich das Geschriebene berührt. Die Geschichte beginnt leise, fast traurig. Der kleine Hase Herwig erwacht und merkt sofort, dass etwas nicht stimmt. Das vertraute Schnarchen des Zauberers Hokus fehlt, und mit ihm die Sicherheit, die scheinbar Herwigs ganze Welt bisher zusammengehalten hat.

Man spürt Herwigs Verlassenheit und seine Verwirrung sehr deutlich. Besonders berührend ist der Moment, in dem er den Abschiedsbrief liest. Plötzlich ist da nicht nur die Traurigkeit, sondern auch eine große Frage. Wie soll es weitergehen, ganz allein? Genau dieses Gefühl kennen Kinder nur zu gut, wenn sich etwas im Leben verändert.

Doch die Geschichte bleibt nicht im Stillstand stehen. Stattdessen macht sie laut dem Klappentext Hoffnung auf Veränderung. Herwig fasst all seinen Mut zusammen und begibt sich auf eine Reise ins Ungewisse. Mit dem Zauberbuch, dem Hut und dem Zauberstab beginnt für ihn wohl ein Abenteuer voller Gefahren, Überraschungen und neuer Begegnungen.
Dieses Buch erzählt von Abschied und Neuanfang, von Angst und Mut und davon, dass man manchmal mutig allein losgehen muss, um zu merken, was alles in einem steckt. Ein scheint ein wundervolles Vorlese- und Lesebuch zu sein, das Kinder emotional abholt und gleichzeitig ermutigt.

Und ich würde nach der Leseprobe gerne wissen, ob Herwig den Zauberer wieder findet? Und welche Magie steckt eigentlich in ihm selbst?