Unterhaltsamer Mutmacher
Das Buch "Heulen bringt dich auch nicht weiter" ist sehr bunt gestaltet. Auch der rosa gestreifte Farbschnitt ist auffällig. Die Autorin ist vor allem durch Instagram bekannt, wo sie Einblicke in ihr Familienleben gibt. Ich selbst kannte sie vor der Lektüre nicht.
Am ehesten würde ich das Buch als Mischung aus Autobiografie und Ratgeber mit Unterhaltungswert einordnen. Besonders zu Beginn erzählt die Autorin ausführlich von ihrer Schwangerschaft mit Drillingen und davon, wie sich ihr Leben mit nun insgesamt fünf Kindern verändert. Dabei lässt sie auch Sorgen und Ängste zu Wort kommen, legt den Schwerpunkt aber deutlich auf die positiven Seiten und darauf, wie man auch im größten Chaos den Überblick behalten kann. Dazu gibt es immer wieder kleine Tipps und persönliche „Überlebenstipps“ für den Alltag.
Grundsätzlich ist das Buch locker und unterhaltsam geschrieben und vermittelt eine sympathische Botschaft: Man darf seine eigenen Vorstellungen vom Leben hinterfragen, sich selbst nicht völlig aus den Augen verlieren und auch in turbulenten Zeiten versuchen, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören.
Für meinen Geschmack bleibt das Buch allerdings etwas zu oberflächlich. Gerade der Untertitel „Mein Überlebensguide für jedes Chaos“ weckt die Erwartung, dass man zahlreiche konkrete und alltagstaugliche Strategien an die Hand bekommt. Tatsächlich überwiegt jedoch die persönliche Lebensgeschichte, ergänzt durch eher allgemeine Mutmacher-Botschaften.
Ich hätte mir deshalb weniger Glamour und Selbstvermarktung und dafür mehr authentische Einblicke in den turbulenten Alltag einer Mutter von fünf Kindern gewünscht.
Trotzdem sehe ich „Heulen bringt dich auch nicht weiter“ durchaus als Mutmacher für Mamas, die im Alltag zwischen Kindern, Familie und zahlreichen Verpflichtungen manchmal selbst untergehen und sich fragen, ob es bei anderen Familien eigentlich genauso chaotisch zugeht.
Insgesamt eine unterhaltsame und positive Lektüre, die Mut machen möchte, für mich aber kein Buch ist, das man unbedingt gelesen haben muss.
Auch die Abbildung der eigenen Kinder auf dem Cover finde ich nicht so ideal. Bei aller Berechtigung, das Familienleben zu zeigen, können die Kinder selbst noch nicht entscheiden, ob sie mit ihrem Gesicht auf einem Buchcover öffentlich präsentiert werden möchten. Aber auch dazu gibt es natürlich unterschiedliche Meinungen.
Ich habe bei der Bewertung lange zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt. Aufgrund meines Mitgefühls für die besondere Leistung, die Mütter erbringen müssen, und dem positiven Mutmachaspekt des Buches, habe ich mich letztlich für 4 Sterne entschieden.
Am ehesten würde ich das Buch als Mischung aus Autobiografie und Ratgeber mit Unterhaltungswert einordnen. Besonders zu Beginn erzählt die Autorin ausführlich von ihrer Schwangerschaft mit Drillingen und davon, wie sich ihr Leben mit nun insgesamt fünf Kindern verändert. Dabei lässt sie auch Sorgen und Ängste zu Wort kommen, legt den Schwerpunkt aber deutlich auf die positiven Seiten und darauf, wie man auch im größten Chaos den Überblick behalten kann. Dazu gibt es immer wieder kleine Tipps und persönliche „Überlebenstipps“ für den Alltag.
Grundsätzlich ist das Buch locker und unterhaltsam geschrieben und vermittelt eine sympathische Botschaft: Man darf seine eigenen Vorstellungen vom Leben hinterfragen, sich selbst nicht völlig aus den Augen verlieren und auch in turbulenten Zeiten versuchen, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören.
Für meinen Geschmack bleibt das Buch allerdings etwas zu oberflächlich. Gerade der Untertitel „Mein Überlebensguide für jedes Chaos“ weckt die Erwartung, dass man zahlreiche konkrete und alltagstaugliche Strategien an die Hand bekommt. Tatsächlich überwiegt jedoch die persönliche Lebensgeschichte, ergänzt durch eher allgemeine Mutmacher-Botschaften.
Ich hätte mir deshalb weniger Glamour und Selbstvermarktung und dafür mehr authentische Einblicke in den turbulenten Alltag einer Mutter von fünf Kindern gewünscht.
Trotzdem sehe ich „Heulen bringt dich auch nicht weiter“ durchaus als Mutmacher für Mamas, die im Alltag zwischen Kindern, Familie und zahlreichen Verpflichtungen manchmal selbst untergehen und sich fragen, ob es bei anderen Familien eigentlich genauso chaotisch zugeht.
Insgesamt eine unterhaltsame und positive Lektüre, die Mut machen möchte, für mich aber kein Buch ist, das man unbedingt gelesen haben muss.
Auch die Abbildung der eigenen Kinder auf dem Cover finde ich nicht so ideal. Bei aller Berechtigung, das Familienleben zu zeigen, können die Kinder selbst noch nicht entscheiden, ob sie mit ihrem Gesicht auf einem Buchcover öffentlich präsentiert werden möchten. Aber auch dazu gibt es natürlich unterschiedliche Meinungen.
Ich habe bei der Bewertung lange zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt. Aufgrund meines Mitgefühls für die besondere Leistung, die Mütter erbringen müssen, und dem positiven Mutmachaspekt des Buches, habe ich mich letztlich für 4 Sterne entschieden.