Gefühlschaos mit Eulen
Zoa platzt innerlich fast vor Wut. Ihre Oma wandert nach Athen aus und dafür zieht Zoas Familie in Omas Haus. In der neuen Schule fühlt sie sich fremd und ausgerechnet jetzt scheint ihr Leben auch noch von magischen Eulen übernommen zu werden. Erst taucht nur eine auf, dann noch eine, aber irgendwann flattern, sitzen oder schweben unglaublich viele Eulen um Zoa herum. Manche von ihnen sehen den Menschen aus Zoas Leben sogar ein bisschen ähnlich… Ist das Zufall? Andere erweisen sich als überraschend hilfreich. Besonders die Eule, die immer wieder Süßigkeiten anschleppt. Aber wohin mit so vielen Eulen?
Dass Zoas Gefühle ausgerechnet als Eulen auftauchen, macht wirklich Spaß. Mars-Leo Frei erzählt das Ganze mit viel Tempo und einem lockeren Humor. Die Kapitel sind angenehm kurz, die Sprache bleibt leicht verständlich und trotzdem nicht zu simpel. Viele kleine Ideen am Rand machen das Buch besonders. Dabei lebt die Geschichte weniger von riesigen Überraschungen als von ihren Figuren und dem ganzen Durcheinander, das sich nach und nach entwickelt.
Besonders gefallen hat mir die Klasse 4B. Die Kinder unterscheiden sich deutlich voneinander und erinnern trotzdem an genau die Mitschüler, die man aus der eigenen Schulzeit kennt. Manche wollen unbedingt cool sein, andere reden zu viel, einige beobachten lieber erst einmal alles. Die Dynamik in der Klasse kommt einem sofort bekannt vor. Auch Zoa selbst ist keine perfekte Heldin. Sie ist trotzig, manchmal unfair und oft überfordert.
Die Illustrationen von Daniela Kohl passen hervorragend dazu. Vor allem die vielen unterschiedlichen Eulen machen Spaß, weil jede ihren eigenen kleinen Charakter mitbringt. Überhaupt steckt im Buch viel Bewegung. Man wartet ständig auf die nächste Eule. Ein bisschen erinnert die Reihe dabei tatsächlich an Die Schule der magischen Tiere, nur mit viel mehr Tieren und stärker auf Gefühlschaos und Alltag konzentriert.
Die Handlung selbst bleibt eher überschaubar. Wer große Wendungen oder ein besonders raffiniertes Fantasy-Abenteuer erwartet, wird hier vielleicht nicht ganz abgeholt. Einige Szenen ziehen sich ein wenig, bevor die Geschichte wieder Tempo aufnimmt, und das Ende kommt ein bisschen abrupt.
Trotzdem hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Es ist fantasievoll, humorvoll und angenehm unaufgeregt. Vor allem versucht es nicht ständig, besonders wichtig oder tiefgründig zu sein. Stattdessen erzählt es einfach eine unterhaltsame Geschichte über Veränderung, Freundschaft und magisches Eulenchaos. Dass in den weiteren Bänden andere Kinder aus Zoas Klasse mit ihrem eigenen zu viel kämpfen müssen, macht definitiv neugierig auf mehr.
Dass Zoas Gefühle ausgerechnet als Eulen auftauchen, macht wirklich Spaß. Mars-Leo Frei erzählt das Ganze mit viel Tempo und einem lockeren Humor. Die Kapitel sind angenehm kurz, die Sprache bleibt leicht verständlich und trotzdem nicht zu simpel. Viele kleine Ideen am Rand machen das Buch besonders. Dabei lebt die Geschichte weniger von riesigen Überraschungen als von ihren Figuren und dem ganzen Durcheinander, das sich nach und nach entwickelt.
Besonders gefallen hat mir die Klasse 4B. Die Kinder unterscheiden sich deutlich voneinander und erinnern trotzdem an genau die Mitschüler, die man aus der eigenen Schulzeit kennt. Manche wollen unbedingt cool sein, andere reden zu viel, einige beobachten lieber erst einmal alles. Die Dynamik in der Klasse kommt einem sofort bekannt vor. Auch Zoa selbst ist keine perfekte Heldin. Sie ist trotzig, manchmal unfair und oft überfordert.
Die Illustrationen von Daniela Kohl passen hervorragend dazu. Vor allem die vielen unterschiedlichen Eulen machen Spaß, weil jede ihren eigenen kleinen Charakter mitbringt. Überhaupt steckt im Buch viel Bewegung. Man wartet ständig auf die nächste Eule. Ein bisschen erinnert die Reihe dabei tatsächlich an Die Schule der magischen Tiere, nur mit viel mehr Tieren und stärker auf Gefühlschaos und Alltag konzentriert.
Die Handlung selbst bleibt eher überschaubar. Wer große Wendungen oder ein besonders raffiniertes Fantasy-Abenteuer erwartet, wird hier vielleicht nicht ganz abgeholt. Einige Szenen ziehen sich ein wenig, bevor die Geschichte wieder Tempo aufnimmt, und das Ende kommt ein bisschen abrupt.
Trotzdem hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Es ist fantasievoll, humorvoll und angenehm unaufgeregt. Vor allem versucht es nicht ständig, besonders wichtig oder tiefgründig zu sein. Stattdessen erzählt es einfach eine unterhaltsame Geschichte über Veränderung, Freundschaft und magisches Eulenchaos. Dass in den weiteren Bänden andere Kinder aus Zoas Klasse mit ihrem eigenen zu viel kämpfen müssen, macht definitiv neugierig auf mehr.