Schwieriger Neuanfang mit magischen Touch

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Als ihre geliebte Oma Jaja nach Athen zieht, fühlt sich Zoa verraten und allein – zumal sie durch den bevorstehenden Umzug auch noch ihre beste Freundin zurücklassen muss. Nichts scheint für sie gut zu laufen: Der Start an der neuen Schule ist schwieriger als gedacht, und plötzlich tauchen überall magische Eulen auf, die sich so gar nicht wie echte Eulen benehmen oder aussehen.

Meine Meinung:
Das Cover ist mit den vielen süßen Eulen thematisch sehr ansprechend gestaltet. Besonders gut gefällt mir das Klassenfoto im Inneren, da man sich so die Kinder der neuen Klasse direkt besser vorstellen kann. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge, und die relativ große Schrift macht das Lesen angenehm, ohne die Seiten für Kinder zu überladen.

In der Geschichte lernt man vor allem Zoa als Charakter kennen, die mir mit ihrer Art sehr sympathisch ist. Thematisch geht es um Veränderungen im Leben und darum, wie man lernt, mit Wut, Ärger, Angst, aber auch Unsicherheiten umzugehen. Der Autor schafft es durch seine Erzählweise, Zoas Emotionen realistisch und glaubhaft zu vermitteln, den Leser emotional abzuholen und gleichzeitig für einige Lacher zu sorgen. Persönlich hätte ich mir etwas mehr Spannungsaufbau gewünscht, aber wer ruhigere Geschichten mag, wird hier definitiv fündig.

Für diese gelungene Geschichte gibt es von mir vier Sterne.