Vom Abschied und Wiederfinden
Hilfe, zu viele Zaubereulen von Mars - Leo Frei, illustriert von Daniela Kohl ist ein tolles Kinderbuch, dass sich mit dem Thema Abschied und Freundschaft beschäftigt. Überraschenderweise beginnt das Buch mit 0. Die Erklärung dazu lockt die jungen Leser sich mit dem Buch zu beschäftigen. Und schon ist man bei 1 und will das Buch nicht mehr weglegen, obwohl es erstmal ziemlich traurig wird. Zoe, die Hauptfigur, will nicht verstehen, warum ihre Oma wegzieht und sie jetzt selber in Omas Haus ziehen. Sie ist traurig und wütend zugleich. Die Oma lässt sie im Stich und eine neue Klasse muss Zoe auch besuchen, auch ihr neues Zimmer wird nicht so, wie sie es wollte. Zoe mag Eulen, deshalb hat die Oma ihr zum Abschied einen Schlüsselanhänger in Form einer Eule und gibt ihr einen Hinweis mit auf den Weg. „Mach aus dem Hässlichen was Schönes.“ Zoe bleibt dennoch wütend und enttäuscht. Plötzlich tauchen immer mehr Eulen in ihrem Leben auf. Zoe ist ganz verwirrt. Es sind schon 22 Eulen. Zoe kann darüber nur mit ihrer einzigen Freundin Charlotta reden. Charlotta gelingt es, dass Zoe mit ihrer Oma spricht. So kann die Sache mit den magischen Eulen geklärt werden und Zoe findet plötzlich nicht mehr alles blöd. Am Ende des Buches keine Zahl, sondern das Wort Ende. Eigentlich ist es gar kein Ende, denn hier wird schon die Neugier auf das nächste Buch geweckt. Ein tolles Buch, das Gefühle und Ängsten der jungen Leser ernst nimmt. Am Ende wird deutlich, dass man sich nicht verschließen darf und auf andere zugehen muss. Eltern sollten ebenfalls diese Gefühle und Ängste ihrer Kinder ernst nehmen und ihnen auch den ein oder anderen Wunsch erfüllen.