Atmosphärischer Auftakt einer spannenden Geschichte

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igraine78 Avatar

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Trude Teiges Auftakt zu ihrem neuen Roman ist ihr sehr gut gelungen, denn er begeistert mich mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Die Naturbeschreibungen wie das Wolkenspiel, der herannahende Regen und das Auftauchen des Seeadlers habe ich in ähnlicher Form bereits selbst in Norwegen erlebt und sehe die Szenerie daher richtig gut vor mir.
Auch kann ich es sehr gut nachvollziehen, einen besonderen Ort in der Natur zum Nachdenken aufzusuchen (hier ist das sehr treffende Buchcover zu erwähnen, das stilistisch sogleich an andere Werke der Autorin erinnert) und ich finde es berührend, dass Kristianes Sohn Anders diese Verbindung zur Natur und das Zuhören von seiner Mutter übernommen hat.
Der Fund des toten Kindes wird sprachlich sehr treffend erzählt. Mit einer passenden Wortwahl wird auch hier eine ganz besondere Atmosphäre erzeugt, als Konstanze ihre Mutter von oben in der Küche beobachtet. Gemeinsam mit den Protagonisten möchte ich gern die weitere Entwicklung der Geschichte verfolgen und erfahren, welche mysteriösen Hintergründe des Fundes sich hier wohl entfalten mögen. Ob es womöglich einen Zusammenhang gibt zu Anders' Wunsch, Pianist und nicht Lotse werden zu wollen?