Eine kleine Geste bedeutet so viel

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clouddancing Avatar

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Mir gefiel das Cover so sehr, dass ich die Leseprobe lesen musste. Der Schreibstil ist wunderschön und gut verständlich. Kristiane geht zum Nachdenken ans Wasser und findet dort die Leiche eines Kindes. Es ist entsetzlich und es scheint als würde sie wissen, wer die Mutter ist oder es zumindest ahnen.
Ihre Kinder haben es mitbekommen und Konstanze sah, wie die Mutter das Tuch, in das die kleine Leiche gewickelt war, erst untersuchte und dann verbrannte.
Die Mutter hat den Pastor und den Lensmann geholt. Der Lensmann will die kleine Leiche untersuchen lassen und dann erst beerdigen. Der Pastor denkt sofort an ein Begräbnis in nicht geweihter Erde. Doch Kristiane wehrt sich energisch dagegen und oh wunder - das Tuch, in das die kleine Leiche gewickelt ist, hat den aufgestickten Namen Eva. Diese kleine Geste ist so unglaublich menschlich und rührend, dass sie ans Herz geht und die Kälte des Kirchenmannes noch mehr spürbar macht.
Dass sie als Mutter ihren Sohn in den Fußstapfen des Vaters sieht, ist nur allzu verständlich, doch ich bin sicher, im Laufe des Buches wird sie es verstehen.