Wieder an der norwegischen Küste
Ich fand den ersten Band "Gesang der See" schon große Klasse und entsprechend gespannt war ich auf die Fortsetzung.
Bei "Hinaus in den Wind" hatte ich nach der Leseprobe tatsächlich ziemlich schnell dieses Gefühl, wieder nach Hause zu kommen. Nicht im Sinne von „alles ist wie vorher“, sondern eher so, als würde man an einen Ort zurückkehren, den man noch gut kennt und an dem trotzdem einiges passiert ist, während man weg war.
Die Geschichte setzt einige Jahre später ein und trotzdem war ich sofort wieder mittendrin. Ich mochte genau dieses nahtlose Weitergehen, ohne dass erst alles noch einmal ausführlich erklärt werden musste. Man bekommt das Gefühl, dass das Leben auf dem Hof und an der norwegischen Küste einfach weitergelaufen ist. Gleichzeitig merkt man schnell, dass die vergangenen Jahre nicht alle Wunden geheilt haben. Manche Dinge liegen vielleicht länger zurück, sind aber noch längst nicht erledigt.
Besonders gespannt bin ich deshalb darauf, wie es mit Kristiane und ihrer Familie weitergeht. Sie hat sich ihr Leben in einer Welt erkämpft, in der Frauen nicht unbedingt danach gefragt wurden, was sie eigentlich selbst wollten. Jetzt stehen ihre Kinder an einem Punkt, an dem sie ihre eigenen Wege suchen. Vor allem Anders scheint andere Vorstellungen von seinem Leben zu haben als seine Mutter für ihn. Sie wünscht sich, dass er die Familientradition fortführt, während ihn die Musik ruft. Ich bin neugierig, wie sich dieser Konflikt entwickeln wird und ob Kristiane irgendwann akzeptieren kann, dass ihre Kinder nicht zwangsläufig den Weg gehen müssen, den sie für richtig hält.
Auch ihre Ehe interessiert mich. Nach allem, was bisher angedeutet wird, scheint zwischen ihr und ihrem Mann einiges liegen geblieben zu sein. Ich möchte wissen, ob die beiden wieder zueinanderfinden können oder ob sich ihre Wege vielleicht schon zu weit voneinander entfernt haben.
Der Schreibstil hat mir in der Leseprobe wieder gut gefallen. Trude Teige schreibt ruhig und klar. Gerade die Landschaft und das Leben an der Küste bekommen Raum, ohne dass ständig mit großen Worten darauf hingewiesen werden muss, wie rau und besonders alles ist. Es wirkt eher, als würde man selbst dort stehen und einen Moment lang zuschauen.
Auch das Cover gefällt mir. Man sieht es und weiß sofort: Das ist ein Trude-Teige-Buch. Es reiht sich optisch nahtlos in ihre anderen Romane ein und vermittelt schon dieses Gefühl von Küste, Weite und einer Geschichte, die eng mit ihrer Umgebung verbunden ist. Ich mag solche Buchreihen, bei denen man schon am Cover erkennt, dass sie zusammengehören.
Kurzum: Ich bin neugierig auf Kristiane, ihre Familie und darauf, welche alten Wunden noch aufbrechen werden. Vor allem aber möchte ich wissen, ob "Hinaus in den Wind" das schaffen kann, was der erste Band bei mir geschafft hat: mich wieder ganz in diese Welt hineinzuziehen.
Bei "Hinaus in den Wind" hatte ich nach der Leseprobe tatsächlich ziemlich schnell dieses Gefühl, wieder nach Hause zu kommen. Nicht im Sinne von „alles ist wie vorher“, sondern eher so, als würde man an einen Ort zurückkehren, den man noch gut kennt und an dem trotzdem einiges passiert ist, während man weg war.
Die Geschichte setzt einige Jahre später ein und trotzdem war ich sofort wieder mittendrin. Ich mochte genau dieses nahtlose Weitergehen, ohne dass erst alles noch einmal ausführlich erklärt werden musste. Man bekommt das Gefühl, dass das Leben auf dem Hof und an der norwegischen Küste einfach weitergelaufen ist. Gleichzeitig merkt man schnell, dass die vergangenen Jahre nicht alle Wunden geheilt haben. Manche Dinge liegen vielleicht länger zurück, sind aber noch längst nicht erledigt.
Besonders gespannt bin ich deshalb darauf, wie es mit Kristiane und ihrer Familie weitergeht. Sie hat sich ihr Leben in einer Welt erkämpft, in der Frauen nicht unbedingt danach gefragt wurden, was sie eigentlich selbst wollten. Jetzt stehen ihre Kinder an einem Punkt, an dem sie ihre eigenen Wege suchen. Vor allem Anders scheint andere Vorstellungen von seinem Leben zu haben als seine Mutter für ihn. Sie wünscht sich, dass er die Familientradition fortführt, während ihn die Musik ruft. Ich bin neugierig, wie sich dieser Konflikt entwickeln wird und ob Kristiane irgendwann akzeptieren kann, dass ihre Kinder nicht zwangsläufig den Weg gehen müssen, den sie für richtig hält.
Auch ihre Ehe interessiert mich. Nach allem, was bisher angedeutet wird, scheint zwischen ihr und ihrem Mann einiges liegen geblieben zu sein. Ich möchte wissen, ob die beiden wieder zueinanderfinden können oder ob sich ihre Wege vielleicht schon zu weit voneinander entfernt haben.
Der Schreibstil hat mir in der Leseprobe wieder gut gefallen. Trude Teige schreibt ruhig und klar. Gerade die Landschaft und das Leben an der Küste bekommen Raum, ohne dass ständig mit großen Worten darauf hingewiesen werden muss, wie rau und besonders alles ist. Es wirkt eher, als würde man selbst dort stehen und einen Moment lang zuschauen.
Auch das Cover gefällt mir. Man sieht es und weiß sofort: Das ist ein Trude-Teige-Buch. Es reiht sich optisch nahtlos in ihre anderen Romane ein und vermittelt schon dieses Gefühl von Küste, Weite und einer Geschichte, die eng mit ihrer Umgebung verbunden ist. Ich mag solche Buchreihen, bei denen man schon am Cover erkennt, dass sie zusammengehören.
Kurzum: Ich bin neugierig auf Kristiane, ihre Familie und darauf, welche alten Wunden noch aufbrechen werden. Vor allem aber möchte ich wissen, ob "Hinaus in den Wind" das schaffen kann, was der erste Band bei mir geschafft hat: mich wieder ganz in diese Welt hineinzuziehen.