Zwischen Aufbruch und Erinnerung
Schon die Leseprobe von „Hinaus in den Wind“ macht neugierig auf das, was noch kommt. Trude Teige erzählt ruhig und einfühlsam, ohne große Gesten, und schafft es dennoch, von den ersten Seiten an eine emotionale Nähe zu ihren Figuren entstehen zu lassen. Vergangenheit und Gegenwart scheinen sich behutsam miteinander zu verweben, während unterschwellig die Frage mitschwingt, wie sehr das Leben von Entscheidungen, Verlusten und unausgesprochenen Wahrheiten geprägt wird.
Die Sprache ist klar und unaufgeregt, gerade darin liegt ihre Stärke. Die Leseprobe verspricht einen Roman, der weniger auf dramatische Wendungen als auf feine Zwischentöne setzt – und genau das macht Lust darauf, weiterzulesen. Ich hoffe also auf ein Leseerlebnis wie bei "Großmutter..." und "Großvater".
Die Sprache ist klar und unaufgeregt, gerade darin liegt ihre Stärke. Die Leseprobe verspricht einen Roman, der weniger auf dramatische Wendungen als auf feine Zwischentöne setzt – und genau das macht Lust darauf, weiterzulesen. Ich hoffe also auf ein Leseerlebnis wie bei "Großmutter..." und "Großvater".