Ein packendes Familiendrama an den Fjorden Norwegens
Die Geschichte ist der zweite Teil um die Schifferin Kristiane. Kristianes Kinder sind bereits größer, sie lebt ihr Leben in einem guten und traditionellen Familienunternehmen, das Ihr Mann Lars als Lotse leitet. Direkt zu Beginn des Buches findet Kristiane die Leiche eines Babys und nimmt sie mit nach Hause. Damit setzt sie Ermittlungen des Amtsrichters und Vogts in Gang. Der Leser wird förmlich in das Familienleben von Kristiane gesogen, dabei spielen neben den Familienmitglieder auch andere Personen eine große Rolle. Allen voran ihr Sohn Anders, der Pianist werden möchte und eine ganz besondere musische Gabe hat. Nach dem unerbittlichen Willen von Kristiane soll er aber das Familienunternehmen weiterführen und Lotse werden. Und hier nimmt das Schicksal ebenfalls seinen Lauf.
Der Leser begleitet alle Familienmitglieder und auch ihre Gedanken, die die Autorin in einer kraftvollen und den Leser mitreißenden Weise beschreibt. Man fühlt das oft Schmerzvolle in dieser Familie: Kristiane, die auch Träume hatte und sie dennoch ihrem Sohn verweigert, auch wenn sie es erkennt, sich aber dem dann verschließt. Ich habe mit den Protagonisten mitgelitten und sie gerne in diese raue Küstenlandschaft mit ihren Sorgen, aber auch den schönen Dingen begleitet. Mir hat der Roman unheimlich gut gefallen, auch wenn ich den ersten Teil bislang nicht gelesen habe. Ich kam zwar gut hinein, hätte aber für das emotionale Verständnis der einzelnen Personen dennoch besser den ersten Teil zuvor gelesen, was ich auch empfehlen würde. Dann hätte ich mich noch besser zurechtgefunden. Auch wenn mich das Ende zufrieden das Buch schließen lässt, sind einige Andeutungen gemacht worden, die dem Leser Raum lassen, sich eigene Gedanken zu machen. Das finde ich sehr gelungen.
Das Buch war durch seine Sprache, den Sog, den es auf mich ausgeübt hat und die eigenen Gedanken, die ich mir machen konnte, ein Jahreshighlight. Ich empfehle es sehr gerne weiter.
Der Leser begleitet alle Familienmitglieder und auch ihre Gedanken, die die Autorin in einer kraftvollen und den Leser mitreißenden Weise beschreibt. Man fühlt das oft Schmerzvolle in dieser Familie: Kristiane, die auch Träume hatte und sie dennoch ihrem Sohn verweigert, auch wenn sie es erkennt, sich aber dem dann verschließt. Ich habe mit den Protagonisten mitgelitten und sie gerne in diese raue Küstenlandschaft mit ihren Sorgen, aber auch den schönen Dingen begleitet. Mir hat der Roman unheimlich gut gefallen, auch wenn ich den ersten Teil bislang nicht gelesen habe. Ich kam zwar gut hinein, hätte aber für das emotionale Verständnis der einzelnen Personen dennoch besser den ersten Teil zuvor gelesen, was ich auch empfehlen würde. Dann hätte ich mich noch besser zurechtgefunden. Auch wenn mich das Ende zufrieden das Buch schließen lässt, sind einige Andeutungen gemacht worden, die dem Leser Raum lassen, sich eigene Gedanken zu machen. Das finde ich sehr gelungen.
Das Buch war durch seine Sprache, den Sog, den es auf mich ausgeübt hat und die eigenen Gedanken, die ich mir machen konnte, ein Jahreshighlight. Ich empfehle es sehr gerne weiter.