Eine emotionale Fortsetzung

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lesemaus2021 Avatar

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Nachdem ich vor einigen Monaten bereits den ersten Band "Der Gesang der See" gelesen habe und zu Beginn einige Schwierigkeiten hatte richtig in die Geschichte reinzufinden, war dies mit der Fortsetzung "Hinaus den den Wind" völlig anders. Die Geschichte knüpft wirklich nahtlos an und deshalb ist es von Vorteil die beiden Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Hier war ich wirklich direkt in der Story drin und mit jeder gelesenen Seite sind die Erinnerungen an Band 1 zurück gekommen. Kristiane, zu der ich damals nur schwer eine Verbindung aufbauen konnte, war mir jetzt unglaublich nah. Gleich zu Beginn des Buches macht sie eine dramatische Entdeckung und die Auflösung zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, was mir sehr gut gefallen hat. Die Stimmung des Buches ist emotional, teilweise traurig und das ging mir sehr unter die Haut.


Trude Teige hat einfach ein ganz besonderes Erzähltalent und ihre Geschichten liest man nicht einfach, sondern man fühlt sie. Ihre Liebe zu Land und Leute und besonders zum Meer sind ganz klar spürbar und genau das macht ihre Bücher so besonders. Wer sich für den Zweiteiler um die Schifferin Kristiane entscheidet, der sollte sich von der Erwartung lösen, dass die Bücher ähnlich der Großmutter Trilogie sind. Man merkt schon das Kistianes Geschichte die ersten Romane von der Autorin sind. Sie sind aber keinesfalls schlechter denn auch hier zeigt sich, dass die Stärken von Trude Teige eindeutig ihr bildhafte Erzählstil, die spürbare Atmosphäre und das Erschaffen besonderer Charaktere sind. Für mich ist "Hinaus in den Wind" eine gelungene Fortsetzung und ich bin froh, dass ich diese Familiengeschichte gelesen habe.