Familientraditionen

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mima1829 Avatar

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"Hinaus in den Wind" ist die Fortsetzung von "Der Gesang der See" von Trude Teige.Er ist im Fischer Verlag erschienen und hat 271 Seiten.
Das Cover ist wie alle diese Bücher in matten Farben gehalten. Wieder sitzt eine Frau auf einem Felsen mit nachdenklichem Blick auf die rauhe See.Das Bild passt gut zu der Geschichte.
Handlung:
Kristiane, die Schifferin oder die Frau im Lotsenhaus,lebt an der rauen norwegischen Westküste und hat sich in Ihrem Leben gut eingerichtet.Ihre zwei Kinder werden groß und Ihrem Mann Lars versucht Sie auch wieder näher zu kommen.Ihr Sohn Anders, aus erster Ehe, soll die Familientradition fortsetzen und Lotse werden.Dessen Leidenschaft ist aber die Musik und obwohl Kristiane erkennt, dass Anders ein Talent hat, bleibt Sie stur bei Ihrer Meinung.Als Kristiane einen toten Säugling an Ihrem Rückzugsort findet, gerät die Welt auf der Schäreninsel aus den Fugen.
Meinung:
Den Schreibstil von T.Teige mag ich sehr, er ist flüssig und liest sich leicht.Die Geschichte spielt vor längerer Zeit, wann genau erfährt man nicht, wo Frauen noch wenig zu sagen hatten.Kristiane ist eine Vorreiterin der Emanzipation und kämpft für eine bessere Zukunft für sich und Ihre Kinder, hängt aber auch in den Traditionen fest. Die Landschaft, die Kabeljaufischerei und diese Zeit damals werden toll beschrieben, ebenso den Konflikt der Menschen über Ihre Träume und wie sie diese verwirklichen können.
Fazit:
Es ist wieder ein gelungenes Werk, obwohl mir "Der Gesang der See" noch besser gefallen hat. Sinnvoll wär es, den ersten Band zuerst zu lesen um besser in die Geschichte zu kommen.
Die Wünsche, die ich für meine Kinder habe, sollten Wünsche bleiben und nicht in die Tat umgesetzt zu werden.
Ein atmosphärisches Buch für das ich 4,5 Sterne gebe und es auf jeden Fall weiterempfehle.