Hat mich nicht erreicht
Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein junger Mann, der seinen eigenen Vorstellungen vom Leben und insbesondere seiner Leidenschaft für die Musik folgen möchte. Doch seine Mutter hat andere Pläne für ihn: Statt seinen musikalischen Weg einzuschlagen, soll er aufs Schiff und damit einen ganz anderen Lebensweg einschlagen. Zwischen den Erwartungen der Mutter und den Wünschen des Sohnes entsteht ein Konflikt, der von familiären Bindungen, Pflichtgefühl und dem Wunsch nach Selbstbestimmung erzählt.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Mutter. Eine Frau, die das Leben offenbar gelehrt hat, alles zusammenzuhalten und die Dinge in geordneten Bahnen zu halten. Mit einer beinahe unbeugsamen Sturheit stellt sie sich dem Wunsch ihres Sohnes entgegen. Ihr Wille scheint unerschütterlich, ihr Blick auf das Leben festgefahren.
Doch hinter dieser Strenge lässt sich vielleicht auch etwas anderes erkennen: eine Frau, die so vieles allein bewältigen musste, so viel Verantwortung getragen hat und die Ordnung braucht, um selbst nicht auseinanderzubrechen. Kontrolle als Schutz vor dem Chaos, an dem sie sonst vielleicht zerbrechen würde.
Gerade dieser Gedanke ist mir von der Geschichte geblieben. Wie oft wird aus dem Wunsch, alles zusammenzuhalten, ein Festhalten, das anderen die Freiheit nimmt? Und wie schwer ist es manchmal, loszulassen, wenn man selbst nie gelernt hat, dass das Leben auch ohne festen Plan weitergehen kann?
Ein Buch, das bei mir nicht in all seinen Einzelheiten nachhallt, dessen Mutterfigur mir aber als vielschichtige und durchaus nachdenklich stimmende Persönlichkeit in Erinnerung geblieben ist.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Mutter. Eine Frau, die das Leben offenbar gelehrt hat, alles zusammenzuhalten und die Dinge in geordneten Bahnen zu halten. Mit einer beinahe unbeugsamen Sturheit stellt sie sich dem Wunsch ihres Sohnes entgegen. Ihr Wille scheint unerschütterlich, ihr Blick auf das Leben festgefahren.
Doch hinter dieser Strenge lässt sich vielleicht auch etwas anderes erkennen: eine Frau, die so vieles allein bewältigen musste, so viel Verantwortung getragen hat und die Ordnung braucht, um selbst nicht auseinanderzubrechen. Kontrolle als Schutz vor dem Chaos, an dem sie sonst vielleicht zerbrechen würde.
Gerade dieser Gedanke ist mir von der Geschichte geblieben. Wie oft wird aus dem Wunsch, alles zusammenzuhalten, ein Festhalten, das anderen die Freiheit nimmt? Und wie schwer ist es manchmal, loszulassen, wenn man selbst nie gelernt hat, dass das Leben auch ohne festen Plan weitergehen kann?
Ein Buch, das bei mir nicht in all seinen Einzelheiten nachhallt, dessen Mutterfigur mir aber als vielschichtige und durchaus nachdenklich stimmende Persönlichkeit in Erinnerung geblieben ist.