Nicht das überzeugendste Buch von Trude Teige
„Hinaus in den Wind“ von Trude Teige konnte mich am Ende leider nicht ganz abholen. Im Mittelpunkt steht Kristiane, eine selbstbewusste und für die damalige Zeit sehr emanzipierte Frau. Als sie eine dramatische Entdeckung macht, beginnt sie, den Geschehnissen auf den Grund zu gehen und herauszufinden, was tatsächlich passiert ist.
Kristiane ist dabei eine interessante Protagonistin, gerade weil sie ihrer Zeit in vielerlei Hinsicht voraus ist. Gleichzeitig fand ich es etwas widersprüchlich, dass sie selbst sehr emanzipiert auftritt, ihrem Sohn aber dennoch vorschreiben möchte, welchen Weg er einzuschlagen hat. Gerade dieser Gegensatz macht ihre Figur allerdings auch interessant.
Was mir im Vergleich zu Teiges neueren Romanen aufgefallen ist, sind vor allem der Schreibstil und die Erzählperspektive. Beides wirkt für mich noch nicht ganz so ausgereift wie in ihren späteren Büchern. Erst nach dem Lesen habe ich erfahren, dass „Hinaus in den Wind“ zwar jetzt neu auf Deutsch erschienen ist, ursprünglich aber eines ihrer ersten Bücher auf Norwegisch war. Mit diesem Wissen konnte ich die Unterschiede zu ihren neueren Romanen besser einordnen – insbesondere zu „Als Großmutter im Regen tanzte“, das mich deutlich mehr überzeugen konnte.
Auch das Ende hat mich leider nicht ganz abgeholt. Insgesamt hatte die Geschichte durchaus interessante Ansätze und mit Kristiane eine spannende Hauptfigur, aber mir hat am Ende das gewisse Etwas gefehlt.
Kristiane ist dabei eine interessante Protagonistin, gerade weil sie ihrer Zeit in vielerlei Hinsicht voraus ist. Gleichzeitig fand ich es etwas widersprüchlich, dass sie selbst sehr emanzipiert auftritt, ihrem Sohn aber dennoch vorschreiben möchte, welchen Weg er einzuschlagen hat. Gerade dieser Gegensatz macht ihre Figur allerdings auch interessant.
Was mir im Vergleich zu Teiges neueren Romanen aufgefallen ist, sind vor allem der Schreibstil und die Erzählperspektive. Beides wirkt für mich noch nicht ganz so ausgereift wie in ihren späteren Büchern. Erst nach dem Lesen habe ich erfahren, dass „Hinaus in den Wind“ zwar jetzt neu auf Deutsch erschienen ist, ursprünglich aber eines ihrer ersten Bücher auf Norwegisch war. Mit diesem Wissen konnte ich die Unterschiede zu ihren neueren Romanen besser einordnen – insbesondere zu „Als Großmutter im Regen tanzte“, das mich deutlich mehr überzeugen konnte.
Auch das Ende hat mich leider nicht ganz abgeholt. Insgesamt hatte die Geschichte durchaus interessante Ansätze und mit Kristiane eine spannende Hauptfigur, aber mir hat am Ende das gewisse Etwas gefehlt.