Spricht alle Sinne an
„Hinaus in den Wind“ von Trude Teige überzeugt durch eine atmosphärische, einfühlsame Sprache. Besonders gefallen haben mir die bildhaften Formulierungen wie „die Wacholderbüsche haben sich wieder aufgerichtet“, die der mir fremden Natur Norwegens Lebendigkeit verleihen. Die Leseprobe spricht alle Sinne an – etwa durch Ausdrücke wie „heiseres Kreischen“ oder „ein Hauch über ihr Gesicht“. Die Übersetzung wirkt dabei sehr gelungen und transportiert die Stimmung und Sprachkraft des Originals überzeugend.
Was ich besonders bewundere: In diesem Buch scheint kein Satz zu viel zu sein. Diese Kunst des Weglassens beherrschen nur wenige; gerade durch diese sprachliche Zurückhaltung entsteht eine besondere Intensität, die mich sehr angesprochen hat.
Es findet sich allerdings nirgends eine Jahreszahl oder eine eindeutige zeitliche Einordnung. Als Nicht-Norwegerin weiß man daher nicht genau, in welchem historischen Kontext die Geschichte spielt. Ein kleiner Hinweis zur Epoche hätte mir die Orientierung erleichtert.
Dieses Buch ist ein schönes Geschenk für eine gute Freundin oder die Mutter.
Was ich besonders bewundere: In diesem Buch scheint kein Satz zu viel zu sein. Diese Kunst des Weglassens beherrschen nur wenige; gerade durch diese sprachliche Zurückhaltung entsteht eine besondere Intensität, die mich sehr angesprochen hat.
Es findet sich allerdings nirgends eine Jahreszahl oder eine eindeutige zeitliche Einordnung. Als Nicht-Norwegerin weiß man daher nicht genau, in welchem historischen Kontext die Geschichte spielt. Ein kleiner Hinweis zur Epoche hätte mir die Orientierung erleichtert.
Dieses Buch ist ein schönes Geschenk für eine gute Freundin oder die Mutter.