Andy, Juniper, Kai und John
Ganz ehrlich, das Cover finde ich fast ein bisschen langweilig, aber der Auszug hat mich vor allem durch seine Mischung aus Leichtigkeit und Melancholie neugierig gemacht. John Green erzählt von Hollywood, Schauspiel und Selbstinszenierung, verhandelt dabei aber eigentlich größere Fragen: Wie viel von dem, was wir nach außen zeigen, ist wirklich „wir“? Und was bleibt von einem Menschen übrig, wenn Erfolg, Rollen und öffentliche Wahrnehmung einmal wegfallen? Gerade die Parallelen zu Andy Warhol finde ich dabei spannend.
Besonders gut gefällt mir Junipers Stimme. Sie beobachtet scharf, ist selbstbewusst und teilweise herrlich trocken, gleichzeitig merkt man immer wieder, wie viel Verletzlichkeit unter ihrer kontrollierten Oberfläche steckt.
Auch die Begegnung mit Kai hat für mich sofort funktioniert. Ihre Dynamik ist charmant und witzig, ohne zu glatt oder kitschig zu wirken. Überhaupt mag ich, wie selbstverständlich der Text zwischen Humor, Trauer und ziemlich klugen Gedanken über Kunst und Identität wechselt.
Habe bisher alle Bücher von John Green geliebt und auch seine Sachbücher sehr geschätzt – gerade deshalb bin ich auf seinen ersten Roman für Erwachsene besonders gespannt. Dieser Auszug fühlt sich für mich schon deutlich reifer und komplexer an, ohne dabei das verloren zu haben, was ich an Greens Schreiben immer mochte: kluge Beobachtungen, eigenwillige Figuren und diesen besonderen Mix aus Witz und Melancholie. Nach diesem Einstieg freue ich mich jedenfalls sehr darauf, Hollywood, Ending weiterzulesen, auch wenn ich Angst habe, dass ich hinterher wieder weinen muss.
Besonders gut gefällt mir Junipers Stimme. Sie beobachtet scharf, ist selbstbewusst und teilweise herrlich trocken, gleichzeitig merkt man immer wieder, wie viel Verletzlichkeit unter ihrer kontrollierten Oberfläche steckt.
Auch die Begegnung mit Kai hat für mich sofort funktioniert. Ihre Dynamik ist charmant und witzig, ohne zu glatt oder kitschig zu wirken. Überhaupt mag ich, wie selbstverständlich der Text zwischen Humor, Trauer und ziemlich klugen Gedanken über Kunst und Identität wechselt.
Habe bisher alle Bücher von John Green geliebt und auch seine Sachbücher sehr geschätzt – gerade deshalb bin ich auf seinen ersten Roman für Erwachsene besonders gespannt. Dieser Auszug fühlt sich für mich schon deutlich reifer und komplexer an, ohne dabei das verloren zu haben, was ich an Greens Schreiben immer mochte: kluge Beobachtungen, eigenwillige Figuren und diesen besonderen Mix aus Witz und Melancholie. Nach diesem Einstieg freue ich mich jedenfalls sehr darauf, Hollywood, Ending weiterzulesen, auch wenn ich Angst habe, dass ich hinterher wieder weinen muss.