Endlich ein neues Buch von John Green

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kaylaliest Avatar

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Schon beim Cover von „Hollywood, Ending“ war meine Vorfreude riesig. Ich liebe die Gestaltung, weil sie auf den ersten Blick relativ schlicht wirkt und trotzdem sofort dieses besondere Hollywood-Gefühl vermittelt. Gleichzeitig gefällt mir, dass das Cover nicht nach einer typischen Liebesgeschichte aussieht, sondern etwas Eigenständiges und Modernes hat. Der farbige Buchschnitt der limitierten Ausgabe macht das Ganze für mich natürlich noch schöner.

Viel entscheidender ist für mich bei diesem Buch aber der Autor. John Green ist seit Jahren einer meiner absoluten Lieblingsautoren und ich habe bisher wirklich jedes seiner Bücher gelesen. Seine Geschichten begleiten mich schon lange und ich liebe besonders, wie er es schafft, große und teilweise schwere Themen mit Humor, Leichtigkeit und Figuren zu verbinden, die sich unglaublich menschlich anfühlen. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass mit „Hollywood, Ending“ endlich wieder ein neuer Roman von ihm erscheint. Für mich war deshalb eigentlich schon vor der Leseprobe klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte.

Und die Leseprobe hat meine Vorfreude nur noch größer gemacht. Schon Junipers Perspektive hat mich sofort wieder daran erinnert, warum ich John Greens Schreibstil so gerne mag. Sie ist schlagfertig und selbstreflektiert, gleichzeitig trägt sie durch den Tod ihrer Mutter und ihre Vergangenheit bereits einiges mit sich herum. Besonders diese Mischung aus ernsten Gedanken und trockenem Humor fühlt sich für mich einfach typisch John Green an.

Auch Kai mochte ich von seiner ersten Begegnung mit Juniper an. Dass sie ihn zunächst als wunderschönen Hollywood-Typen wahrnimmt und sich dann ziemlich schnell zeigt, dass hinter dieser Fassade ein unsicherer junger Mann steckt, der Angst davor hat, am Set nicht zu bestehen, fand ich sehr sympathisch. Zwischen den beiden entsteht schon bei ihrem ersten Aufeinandertreffen eine ganz natürliche Dynamik, bei der ich unbedingt wissen möchte, wie sie sich weiterentwickelt.

Noch spannender finde ich aber, dass die Geschichte offenbar weit mehr werden wird als eine Hollywood-Romanze. Bereits in der Leseprobe geht es darum, was diese Branche mit Menschen macht, wie schnell aus einer Person ein Produkt wird und wie sehr Außenwahrnehmung und das eigene Selbstbild auseinandergehen können. Gerade in Verbindung mit Social Media und öffentlicher Selbstinszenierung finde ich das Thema unglaublich aktuell.

Als langjähriger John-Green-Fan würde ich mich deshalb riesig freuen, „Hollywood, Ending“ als Rezensionsexemplar lesen und rezensieren zu dürfen. Nachdem ich bisher jedes seiner Bücher gelesen habe, wäre es für mich etwas ganz Besonderes, auch seinen neuen Roman bereits vorab entdecken zu können.