Schattenseiten des Ruhms im Rampenlicht.

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fönbo Avatar

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Der Vorablesentext verspricht dieses Mal ein echtes Highlight, da es sich um seinen allerersten Roman für ein erwachsenes Publikum handelt.

Beim Aufschlagen der Leseprobe ist mir das Pastellfarben gestaltete Cover ins Auge gesprungen, das direkt Lust aufs Schmökern macht.

Die Geschichte wirft uns mitten hinein in das Leben von Kai und Juniper, zwei jungen Schauspielern Anfang zwanzig. Beide ergattern eine Rolle in einem großen Hollywood-Film über Andy Warhol und ihr sehnlichster Traum scheint plötzlich wahr zu werden.

Der Einstieg wird aus der Perspektive von Juniper erzählt, was mir unheimlich gut gefallen hat, da man sofort tief in ihre Gedankenwelt eintaucht.

Der Schreibstil ist typisch für den Autor: absolut flüssig, bildhaft und man fliegt förmlich durch die ersten Seiten. Faszinierend finde ich, dass es sich hier nicht um eine einfache, oberflächliche Liebesgeschichte zu handeln scheint.

Green greift ein hochaktuelles Thema auf und beleuchtet die extremen Schattenseiten des plötzlichen Ruhms im Zeitalter der sozialen Medien. Es wird spürbar, wie beängstigend es sein muss, wenn das eigene Privatleben plötzlich unter der Lupe der Öffentlichkeit steht.

Die Charaktere wirken trotz der glamourösen Szenerie angenehm nahbar, greifbar und überhaupt nicht fehlerfrei oder utopisch.

Nach diesem vielversprechenden Anfang bin ich extrem gespannt, wie die beiden mit dem wachsenden Druck und ihren Gefühlen umeinander umgehen werden.

Für mich hat diese emotionale und gesellschaftskritische Geschichte absolut das Potenzial, ein echter Blockbuster im Buchregal zu werden.