Zwischen Hollywood und dem echten Leben

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zippi Avatar

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John Green gehört für mich zu den Autoren, bei denen ich neugierig werde, sobald ein neues Buch erscheint.
Bei „Hollywood, Ending“ hat mich aber besonders die Verbindung aus Hollywood, Schauspiel und der Frage angesprochen, was Ruhm eigentlich mit einem Menschen macht.

Juniper und Kai lernen sich am Set eines Films über Andy Warhol kennen. Beide sind jung und wollen als Schauspieler Fuß fassen, könnten aber unterschiedlicher kaum sein. Während Juniper schon seit ihrer Kindheit vor der Kamera steht und unbedingt als ernsthafte Schauspielerin wahrgenommen werden möchte, ist Kai noch neu in der Filmwelt und ziemlich nervös.
Trotzdem entsteht zwischen den beiden schnell eine besondere Verbindung.

Die Leseprobe hat mir vor allem wegen der Gespräche zwischen den beiden gefallen. Sie sind witzig, manchmal etwas skurril, gleichzeitig aber auch überraschend tiefgründig. Besonders spannend finde ich, wie das Buch Ruhm, Selbstinszenierung und Social Media miteinander verbindet. Juniper lebt schon lange damit, dass ihr Privatleben öffentlich ist, und trotzdem scheint sie immer mehr das Gefühl zu bekommen, dabei auch ein Stück von sich selbst zu verkaufen.
Auch die Verbindung zu Andy Warhol finde ich sehr interessant – gerade weil seine Beschäftigung mit Bildern, Oberfläche, Berühmtheit und Selbstinszenierung heute durch Instagram und Social Media fast aktueller denn je wirkt.

Ich würde sehr gerne weiterlesen und herausfinden, wie sich die Beziehung zwischen Juniper und Kai entwickelt und was der plötzliche Ruhm mit den beiden macht. Die Leseprobe hat mich jedenfalls neugierig gemacht.