Zwischen Warhol, Ruhm und dem eigenen Ich
Die ersten Seiten brauchten bei mir einen Moment, weil ich normalerweise eher ruhige, literarische Romane lese. Genau diese Abweichung hat „Hollywood, Ending“ dann aber erfrischend gemacht: als stilistische Ergänzung zu meinem sonstigen Programm.
Das Cover spricht mich sofort an: genau meine Farben, klare Gestaltung, kein überladenes Design.
In der Leseprobe überzeugt vor allem Junipers Stimme: eine junge Schauspielerin, die nach dem Tod ihrer Mutter versucht, im Hollywood-Betrieb erwachsen und ernst genommen zu werden. Ihre Reflexionen über Einsamkeit, öffentliche Selbstinszenierung und die Frage, ob jemand sie selbst oder nur ihren Erfolg mag, treffen einen Nerv. Als großer Warhol-Fan und jemand, der sich sehr für Social Media (und z.B. die Mechanismen von Yesteryear interessiert), fühle ich mich hier thematisch sofort abgeholt.
Kai wirkt auf mich sympathisch und unverstellt, fast zu schnell mit seinem „Ich liebe dich“, aber gerade das macht ihn interessant. Der Schreibstil ist dialogischer und ironischer, als ich es gewohnt bin, aber er funktioniert gut für diese Welt aus Filmsets, Instagram-Posts und Warhol-Referenzen.
Ich möchte unbedingt weiterlesen, um zu sehen, wie sich Junipers und Kais Beziehung entwickelt und ob das Buch seine großen Themen, Ruhm, Identität, Kunst, bis zum Ende konsequent durchhält.
Das Cover spricht mich sofort an: genau meine Farben, klare Gestaltung, kein überladenes Design.
In der Leseprobe überzeugt vor allem Junipers Stimme: eine junge Schauspielerin, die nach dem Tod ihrer Mutter versucht, im Hollywood-Betrieb erwachsen und ernst genommen zu werden. Ihre Reflexionen über Einsamkeit, öffentliche Selbstinszenierung und die Frage, ob jemand sie selbst oder nur ihren Erfolg mag, treffen einen Nerv. Als großer Warhol-Fan und jemand, der sich sehr für Social Media (und z.B. die Mechanismen von Yesteryear interessiert), fühle ich mich hier thematisch sofort abgeholt.
Kai wirkt auf mich sympathisch und unverstellt, fast zu schnell mit seinem „Ich liebe dich“, aber gerade das macht ihn interessant. Der Schreibstil ist dialogischer und ironischer, als ich es gewohnt bin, aber er funktioniert gut für diese Welt aus Filmsets, Instagram-Posts und Warhol-Referenzen.
Ich möchte unbedingt weiterlesen, um zu sehen, wie sich Junipers und Kais Beziehung entwickelt und ob das Buch seine großen Themen, Ruhm, Identität, Kunst, bis zum Ende konsequent durchhält.