Hinter den Kulissen
John Green stellt in seinem liebevoll geschriebenen Roman ‘Hollywood, Ending‘ nicht nur das knallharte, skrupellose Geschäft der Filmemacher in Hollywood in den Mittelpunkt seiner Geschichte, sondern lässt uns tief an den Gedanken und Gefühlen zweier Jungschauspieler teilhaben. Während Juniper bereits im Kindesalter in verschiedene Filmrollen geschlüpft ist und damit einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt hat, brilliert Kai in seiner ersten Kinofilmrolle. Seine lebendige, unverbrauchte Art der Schauspielkunst wird bereits am Set bewundert. Doch die beiden Jungstars, sie sind Anfang zwanzig, haben in ihrem Leben bereits mit belastenden Traumata zu kämpfen, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Doch das Geschäft nutzt jede Möglichkeit, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Welche Wirkung dieser Klatsch und Tratsch hinterlassen kann, davon erzählt die Geschichte in einem emotional herzergreifenden und intensiven, empathischen Ton. Leise und unaufgeregt erlebt der Leser welchen Herausforderungen sich die Schauspieler zu stellen haben, wie viel Kraft es kostet, sich in endlosen Interviews stets charmant und liebenswert zu präsentieren, dabei die richtigen Worte zu wählen. Wie es sich anfühlt, einem gemeinen Verrat zum Opfer zu fallen und wie stark letztendlich ehrliche Liebe ist.
Es ist ein Roman, der sich mit dem Menschsein, dessen ambivalenten Verhaltensweisen und deren mentalen Wirkungen auseinandersetzt, in dem er genauer schaut, sich der Realität stellt. Er strahlt zugleich tiefste Wärme und abstoßende Kälte aus, die das ganze Ausmaß von innerer Verbundenheit zeigt und anderseits die Gier nach Ruhm und Geld offenbart.
Es ist ein Roman, der sich mit dem Menschsein, dessen ambivalenten Verhaltensweisen und deren mentalen Wirkungen auseinandersetzt, in dem er genauer schaut, sich der Realität stellt. Er strahlt zugleich tiefste Wärme und abstoßende Kälte aus, die das ganze Ausmaß von innerer Verbundenheit zeigt und anderseits die Gier nach Ruhm und Geld offenbart.