Sehr intensiv
Von John Green habe ich schon einige Jugendbücher gelesen und war immer sehr begeistert. Der neue Roman wurde nun als ein Buch über Erwachsene für Erwachsene angepriesen. Es stimmt schon, die Protas Juniper und Kai sind erwachsen, aber gerade mal Anfang 20, also doch noch fast Jugendliche. Hinzu kommt, dass sie beide ein Kindheitstrauma verarbeiten müssen. So sehr unterscheidet sich „Hollywood, Ending“ also gar nicht von Greens bisherigen Werken. Und das Buch hat mich auch genauso gefesselt und mitgerissen wie die Jugendbücher. Ich habe es innerhalb nur eines Tages gelesen.
Der Autor schreibt routiniert und empathisch. Er öffnet die Hauptfiguren für uns und lässt uns tief in ihr Inneres blicken. Erscheint die Handlung anfangs vielleicht etwas oberflächlich, wird doch schnell klar, dass in der Tiefe noch viel mehr steckt und nur darauf wartet, an die Oberfläche geholt zu werden.
Mich haben beide Protas absolut fasziniert. Der ehemalige Kinderstar Juniper, jetzt im ersten großen Film auf dem Weg zum Ziel. Juniper hadert immer noch mit der Beziehung zu ihrer mittlerweile verstorbenen Mutter, von der sie sich zwar geliebt, aber auch vernachlässigt fühlt. Auf der anderen Seite Kai, der noch gar nicht weiß, welch begnadeter Schauspieler er ist und der mit seinem unverfälschten Charme alle Herzen für sich einnimmt. Die beiden harmonieren so toll miteinander - nicht nur bei der Arbeit.
Nicht weniger interessant als die Figuren ist der Blick hinter die Kulissen der Filmfabrik Hollywood. Wir sind live bei den Dreharbeiten dabei, bei Presseterminen, Premieren und Verhandlungen. Es ist ein knallhartes Geschäft, von dem man im fertigen Film im besten Fall nichts bemerkt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle Fans von gefühlvollen, aber auch gesellschaftskritischen Romanen.
Der Autor schreibt routiniert und empathisch. Er öffnet die Hauptfiguren für uns und lässt uns tief in ihr Inneres blicken. Erscheint die Handlung anfangs vielleicht etwas oberflächlich, wird doch schnell klar, dass in der Tiefe noch viel mehr steckt und nur darauf wartet, an die Oberfläche geholt zu werden.
Mich haben beide Protas absolut fasziniert. Der ehemalige Kinderstar Juniper, jetzt im ersten großen Film auf dem Weg zum Ziel. Juniper hadert immer noch mit der Beziehung zu ihrer mittlerweile verstorbenen Mutter, von der sie sich zwar geliebt, aber auch vernachlässigt fühlt. Auf der anderen Seite Kai, der noch gar nicht weiß, welch begnadeter Schauspieler er ist und der mit seinem unverfälschten Charme alle Herzen für sich einnimmt. Die beiden harmonieren so toll miteinander - nicht nur bei der Arbeit.
Nicht weniger interessant als die Figuren ist der Blick hinter die Kulissen der Filmfabrik Hollywood. Wir sind live bei den Dreharbeiten dabei, bei Presseterminen, Premieren und Verhandlungen. Es ist ein knallhartes Geschäft, von dem man im fertigen Film im besten Fall nichts bemerkt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle Fans von gefühlvollen, aber auch gesellschaftskritischen Romanen.